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1 Karte brennende Plattform - Schatten
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SpielWelt - WebBook - Teil 1  Dealer
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Es wird Zeit, diesen Ort wieder zu verlassen und zu den anderen zurueck zu kehren.
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Wie oft schon hatte „es“ in Deinem inneren Angst?
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Dealer-Titel
DEALER-PHAGENIA
Dealer-Titel
Dealer-Schrift
Dealer-Hoehle
   Der Dealer bleibt ganz ruhig stehen und laechelt, als aus der riesigen Oeffnung der rauchige, tiefschwarze und bedrohliche Schatten tritt. Wie ein riesiges Insekts, dass seine Fangarme ausstreckt, lauert es im Eingang der Hoehle und verharrt dort. Der Dealer zweifelt keine Sekunde daran, dass dieses Wesen, dass ihn selbst um ein Vielfaches ueberragt, blitzschnell packen und in die Tiefe der Dunkelheit hinab zerren kann. Dennoch laechelt er und bleibt an Ort und Stelle auf der Anhoehe, weniger als Hundert Camons entfernt.     Qualvoll lange Kajims stehen sich die beiden Gegenueber, regungslos, still, wie zwei Statuen und lauern, wer den ersten Fehler begehen wuerde. Dem Dealer ist nicht anzumerken, ob er Angst verspuert, oder Geringschaetzung. Sein Gesicht traegt die selbe sarkastische, kalte Farce an Undurchschaubarkeit mit diesem feinen boshaften Laecheln, die jeden Yaura-Spieler vor Neid erblassen lassen wuerde. Um sie herum versinkt die Welt in den lodernden Feuer des Infernos, was jedes Leben sofort ausgeloescht haette. Nicht jedoch diese beiden Maechte. Nach einer schieren Eweigkeit bewegt sich der Schatten und kratzt mit seinen langen Greifarmen ueber den felsigen Boden. Ein schmerzhafter, hoher qietschiger Ton erschallt, dann wendet es sich ab und verschwindet langsam wieder in der Hoehle. Und mit ihm das Licht.     Dunkel ragt der Gipfel des Sama Shkarto erneut vor dem Dealer auf, verborgen und auf das naechste Opfer lauernd. Ein Geheimnis in der SpielWelt, dass fortan nur der Dealer kannte, der einzige, der der dunklen Macht darin gewachsen war. Eben wendet will er sich genuesslich weiter dem Schauspiel am Kemelom vor ihm zuwenden, als er eine Bewegung links von ihm aus den Augenwinkeln war nimmt. Blitzschnell dreht er sich um. Er sieht gerade noch ein kleines, hamsterartiges Tawo eingerollt in seinem Lijwhan davoneilen und faengt zu lachen an. Er biegt sich vor Lachen und wird schlagartig ernst. Boshaft wird sein Blick, als sein eigener Liwhan, der Fingerabdruck sich wie ein Fangnetz zusammenrollt und den Lauscher einfaengt. Mit den Handbewegungen eines Fischers holt er seinen Fang ein, um ihn ganz nah zu betrachten. Der kleine Tawo zappelt in dem Netz aus Licht und windet sich, kann aber nicht entkommen.    „Ei, ei, ei, es ist vorbei. Geruechte sind Dein taeglich Brot, gelebt hast Du immer schon von der Not. Aber dieses Mal bist Du mir ins Netz gegangen, Muss die SpielWelt nun um Dein Ende bangen? Uh?“      Dabei tut er vollkommen unschuldig und reisst entsetzt den Mund auf. Ondit, der kleine Tawo, hat laengst zu zappeln aufgehoert und verhaelt sich ganz ruhig. Mit großen dunklen Kulleraugen sieht er den Dealer an und wartet, was weiter geschieht. Er ernaehrt sich von Worten und jedes noch so kleine Fuzelchen, was der Dealer von sich geben wird, ist Kraft fuer den kleinen Kerl.
Dealer-Ondit
Dealer-Auge
 „Ei, ei, ei, wenns ist vorbei. Wildes Geschrei und Wehklagen alle Winkel der Welt verzagen. Dein Leben nehmen? Da muesst sogar ich mich schaemen.“     Wieder verzieht der Dealer sein Gesicht zu einer schein Entruestung, waehrend seine kalten Augen mit Genuß den kleinen Tawo beobachten, wie er gierig seine Worte aufsaugt. Die Augen von Ondit verdrehen sich in regelrechter Extase, sein kleiner Koerper schuettelt sich und fast schon verliebt, blickt er das Monster der SpielWelt an, gierig nach mehr.  Der Dealer ist einer der wenigen in der SpielWelt, der um die Macht der Worte weiß. Ja, sie stets mit bedacht und Sorgfalt waehlt.  „Ei, ei, ei und so ganz nebenbei.“     Er beugt sich ganz nah an den gefangenen Ondit heran, sein Blick wird finster, boshaft und das Polarblau strahlt Eiseskaelte aus.                   „Das, was Du hier heute gesehen, bleibt tief in Dir stehen. Niemand In der SpielWelt wird es hoeren, sonst werd ich mich mit einem großen Stueck Deines Lijwhan betoeren ...“      Der kleine Ondit erstarrt fuer einen Moment. Dann schluckt er schwer und schaut dem Dealer angestrengt und nervoes an. In seinem kleinen Bauch bildet sich ein helles, rosefarbenes Licht. Kaum merklich aber doch hell genug strahlt es kreisrund und sichtbar, wie das Licht einer Taschenlampe, dass im Dunkeln gegen die eigene Hand gehalten wird, um die Ahnung von Adern und Knochen sichtbar zu machen. In der Lichtkugel in Ondit zappelt etwas, wehrt sich dagegen, ehe es immer kleiner wird und ... verschwindet. Der Tawo haelt den Blick des Dealers noch einen Moment stand, dann nickt er ein Mal und schaut weg.     Der Daeler lacht und klopft sich auf den linken Oberschenkel, wirbelt das Netz mit seiner Beute noch ein paar mal wild umher und laesst los. Koeniglich beobachtet er, wie Ondit versucht, torkelnd aus seinem Netz zu entkommen. Als er es endlich geschafft hat, schwankt er davon, ohne sich noch ein weiteres Mal umzudrehen.  Erst, als der kleine Tawo ausser Sichtweite ist, dreht er sich wieder um und betrachtet etwas kleines, dass sich am Boden in einem Steinchen verfangen hat. Neugierig schleicht er naeher, den Blick keine Sekunde von der Winzigkeit abgewandt. Er lugt verstohlen in alle Richtungen und sendet vorsichtshalber seinen Lijwhan aus, der sich wie das Fangnetz einer Spinne in einem weiten Kreis um ihn auf den Boden spannt. Jede  noch so kleine Bewegung, wird er sofort erfahren. Denn dieses winzige etwas, was er da vor sich hatte, war wertvoll, aeusserst Wertvoll, wenn nicht sogar das wertvollste ueberhaupt. Noch ein mal vergewissert er sich, dass er allein ist und geht in die Hocke. Lange sieht er dem kleinen etwas dabei zu, wie es an dem Steinchen zappelt und zerrt, aber nicht mehr los kommt. Wie es hier in dieser sengenden Hitze ueberleben kann, ist dem Dealer ein Raetsel. Es ist vielleicht gerade mal so groß, wie der Daumennagel eines Kindes. Sein unteres Ende ist ein winziger ovaler zapfen, aus dem ein schmaler Hals gewachsen ist. Daraus spitzen winzige Faecherfasern heraus, eng gebuendelt.     Dieses kleine etwas gab es frueher zu Hauf in der SpielWelt. Tausende wirbelten umher im Wind der Zeit und verbreiteten sich. Heute ist es ein einzigartiges Erlebnis, das nur den wenigsten zu Teil wird und er, der Dealer der Gefaelligkeiten war einer dieser Gluecklichen. Ausserst vorsichtig und behutsam nimmt er es mit spitzen Fingern der  rechten Hand an dem winzigen Zapfen und legt es sich in seinen schmutzigen, gewoelbten Handschuh. Er zoegerte einen Moment, dann streichelt er ganz sanft ueber die feinen Haerchen. Ein Lichtblitz schießt aus dem Zapfen und die Faecherfasern oeffneten sich und entbloesen eine winzig kleine Glaskugel, die darin eingeschlossen ist, kaum groesser als der Durchmesser eines Haares. Um sie zu erkennen muss der Dealer seine Hand ganz nah an sein Gesicht halten, was ihm vor lauter Aufregung sehr schwer ist. Hektischt kramt er mit seiner rechten Hand in seiner Tasche, immer bemueht, seine linke Hand mit dem kostbaren Schatz stets im Blick zu behalten. Irgendwann fischt er ein Monokel hervor, rund, mit einer dunklen Einfassung. Jedoch ist darin kein gewoehnliches Glas eingearbeitet, sondern eine Spiegelscheibe Laisviej mit der Eigenschaft der unendlichen Vergroeßerung. Mit zitternden Fingern haelt er die Scheibe ueber seine Errungenschaft und betrachtet in Ruhe das, was sich in der winzigen Glaskugel verbirgt.    Zu anfangs ist die Kugel trueb, milchig weiß, ehe sie sich klaert und er die Gesichter zweier junger Maenner darin erkennt, dessen Schicksale eng miteinander verbunden sind. Mehr kann er nicht sehen, da er einen anderen Ort braucht, den Traum zu offenbahren:   Die Architektentadt Aknom      Fast schon mit einem verliebten Blick saugt er jede Praesenz dieses wertvollen Moments in sich auf, ehe er nach einer schieren Ewigkeit den Blick loesst und ein kleines, samtiges Fach an dem oberen Griff seines Monokel oeffnet, der wie ein Fingerabdruck kunstvoll gearbeitet ist. Aeusserst behutsam verstaute er darin das kleine Etwas, das wertvoller war, als alles andere in der SpielWelt, und befoerdert es genauso zaghaft in seine Tasche zurueck. Noch ein Mal lugt er verstohlen in alle Himmelsrichtungen umher, und  faengt dann schallend zu lachen an. Sein boshaftes, hinterlistes Lachen hallt von den Haengen des Nekcs wieder, waehrend er sich auf macht, diesen toten Ort zu verlassen ... .  Er hat das gefunden, was in der SpielWelt ausgerottet und verboten war.     Den Samen eines wertvollen Traumes,  rein und noch nicht geboren.      Nur der erste Große Traeumer allein kann wissen, was er sich dabei gedacht hat, ausgerechnet diesem zwielichtigem Halunken, der immer auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und weiß, dass der Samrat ein Vermoegen fuer die  Vernichtung dieses Traumsamens bezahlt,  dieses Wunder anzuvertrauen ... .
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   Was der Dealer nicht wahr nimmt, als er im Felsen verschwindet, ist die rauchige, krallenartige Hand, die nach ihm zu greifen versucht. Boese zischlaute verlieren sich in den scharfkantigen Felsbegilden, als dem Wesen bewusst wird, dass ihm seine Beute enkommen ist ... .
   Genauso ploetzlich, wie sich die rauchige Hand aus den Schatten geloest und ihre Krallen ausgefahren hat, war sie auch schon wieder in der Dunkelheit der Felsenspalten verschwunden.  Niemand hat es gesehen, niemand war Zeuge - mit ausnahme von Ondit, der mit klopfenden Herzen am Rand einer Furche fuer lange Zeit ausharrt, ehe er sich so schnell, wie moeglich aus dem Staub macht. Es gibt nicht viel, was dem kleinen Geruechteverbreiter Angst machen kann, da er alles ueber die SpielWelt weiß, was die Welt in Worte auszudruecken vermag. Alles, mit Ausnahme der namenlosen Dinge, die niemand auszusprechen wagt:
SCHATTENWESEN
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   Die Hitze ist unertraeglich. Er ist Qeli`s entfernt von dem Spektakel, dass sich am Kemelom abspielt, und doch brennt die Luft hier, dass die Felsen in seiner Umgebung bereits zu kochen beginnen. Lavaartig ist das Land hier durchwachsen und geformt worden im Laufe der Zeit, Felsen sind zerflossen und haben sich einen Weg in die Tiefen Winkel gebahnt. Bald wuerde der Felsen, auf dem er wartet unter ihm ebenfalls zerfliessen und sich neu verformen. Bald ... aber noch hat er Zeit, das Schauspiel zu genießen. Vor ihm ist ein Inferno an purer boshafter Gewalt und Kraft, das mit nichts in der SpielWelt vergleichbar ist. Eine tornadoartige Wolkenformation aus purer Hitze und gleissendem Licht, in dessem Zentrum etwas ueberirdisch Großes und Maechtiges tobt. Fast koennte er glauben, es tanzt im Takt zu einer epischen Komposition, im dynamischen Rythmus seines Daseins, so kraftvoll und elegant bewegt sich das Licht. Fast, nur fast... ... denn es kaempft. Das Wesen darin hat nicht den Hauch eines Schimmers, was mit ihm geschieht. Es hat vergessen, was es ist, aber es spuert, dass es gefangen ist und hinab gezerrt wird in    ... die Alte Welt.  Der Dealer steht mit einem boshaften Schmunzeln im Gesicht am Rande einer Erhebung der Dunklen Wipfel um ihn herum und genießt den Anblick. Seine Eisblauen Augen funkeln und strahlen hell, wie die Augen eines Kindes, dass vor dem Balaan Demirush steht und seine Wuensche aeussern darf. Jeder andere Tawo der Spielwelt waere laengst in der Hitze verbrannt, die hier herrscht. Aber ihm, dem Dealer, macht das nicht das Geringste aus. Sein Fingerabdruck, die Aura seines Semua, schuetzt ihn, indem sie sich wie eine Huelle um die Erhebung schmiegt und so einen Ort der Kuehle erschafft, waehrend um ihn das Inferno tobt. Eine wunderbare Eigenschaft fuer diejenigen, die Wissen, mit ihrem Lijwhan umzugehen. Die Luft ist schwer von der Hitze und Ascheartigen Lichtregen, der auf die heiße Umgebung faellt und sofort in den Tiefen versickert. Aber es ist nicht Regen, der Faellt, es ist die Lebensenergie, die diesem Wesen genommen und von der Welt aufgesaugt wird. Auch der Dealer nimmt sich einen ordentlichen Teil davon.     Eine schiere Ewigkeit steht er einfach so da und saugt genueßlich die Energie auf, waehrend er den Kampf diesen lichten Geschoepfes genießt.   „Ei, ei, ei, was kommt vorbei. Das Boese ist angekommen,  und ich hab mir von seinem Leben genommen ... . Hähähähähä“      Sein boshaftes Lachen schallt von den Berghaengen wider, waehrend er einen kleinen Freudentanz auffuehrt. Dann auf einmal wird er geblendet, als rechts von ihm ein gleißendes Licht in einer Hoehle erstrahlt. Der Eingang zu einer Hoehle, einer ganz besonderen Hoehle hier mitten im Nekcs des Alasmassiv, die vorher nicht da gewesen ist. Es sieht aus wie ein rundes Auge, dessen Licht die Finsternis des Alasmassiv hell erstrahlt. Er befindet sich in dem Gebiet der Arachniden, am Sama Shkarto, dem gefaerlichsten und toedlichsten Ort der SpielWelt. Der Eingang der Hoehle vor ihm ist ein rundes Loch, aus dem es hell strahlt. Meist das letzte, was ein armer Teufel zu sehen bekommt, der sich hierher verirrt, ehe ihn die Schatten ins Verborgene zerren.    Und ploetzlich loesst sich aus dem Licht einer dieser finsteren Wesen.