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SpielWelt - WebBook - Teil 1  Eileb
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Es wird Zeit, diesen Ort zu verlassen und  zu den anderen zurueck zu kehren.
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Wie oft schon hatte „es“ in Deinem inneren Angst?
ICH LIEBE MICH!
AKNOM
   Eileb steht mit Aszim in ihrem Versteck vor der geoeffneten Lichtader Laisviej. Er hat mit ein paar Brocken des Glases eine Oeffnung in den Fels gehauen, groß genug, um ihnen den Zugang zu dem Laisviej dahinter bequem zu ermoeglichen. Die mannhohe Flaeche leuchtet blass zwischen den dunklen Felsen hervor, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Eine horde Arachniden die zu ihnen in die Canyons stolpern, weil sie blendendes und hellstrahlendes Licht in den Kemelom aufsteigen sehen, ist das letzte was sie bei ihrem Vorhaben gebrauchen koennen.    „Bist Du bereit?“ fragt Eileb Aszim, der mehrmals schluckt und sichtlich nervoes ist.    „Ja … Nein! .... warte, warte!“     Eileb schmunzelt. Aszim ist ein Killer, ein ehemaliger Soldat der 68 Menschen getoetet hat und sich zum Anfuehrer hochgekaempft hat ohne Skrupel. Sobald es sich jedoch um das Reisen durch das Licht dreht, geht dem Killer der Arsch ganz gewaltig auf Grund.    „Und das klappt?“ fragte er unsicher den Inghros.    „Nein, natuerlich nicht. Was glaubst Du denn? Es wird alles in die Hose gehen, was Du Dir vorstellst.“ laechelt ihn Eileb spitzbuebisch an. Er weiß, dass Azsim Angst haben kann, wie er will. So lange er sich im Schutz von Eileb und seinem Licht aufhaelt, finden ihn die Greifer nicht. Er taetschelt ihm die Schulter und hinterlaesst unbemerkt ein wenig Sternenstaub seines Lijwhans auf Aszims Schulter. Zur Vorsicht, sollten sie getrennt werden.    „Es klappt. Vertrau mir, alles ist vorbereitet.“     „Und der Junge?“ Fragt Aszim zum gefuehlt hundert tausendsten Mal.    „Ich wiederhole, alles ist vorbereitet. Wir gehen durch die Ader rein. Der Junge kuemmert sich um das Futter und wir …“    „… um den Kristall. Schon klar. Aber der Junge gehoert zu den Soldaten. Die selben Soldaten, die Dich und mich jagen, fangen und wegsperren wollen! Bist Du sicher, dass wir ihm trauen koennen?“    Eileb schweigt und laesst sein Licht auf Aszim scheinen. „Bei Dir hat es doch funktioniert.“ scherzt er dann.    „Ja, da war ich schon auf der Seite der Rebellen und hatte quasi keine Wahl mehr.“    „Entspann Dich. Er weiß nichts von unserem Vorhaben. Er kuemmert sich um das Futter und lenkt dadurch Balsar und seine Maenner von uns ab. Und die Arachniden lenke ich ab.“    Aszim schaut Eileb fest in die weiß strahlenden Augen. Er wird sich nie an den seltsamen Anblick gewoehnen. Blinde Lichter wie Leuchtuerme in einer finsteren Nacht in einer Landschaft aus Wimpern, Haut und Augenbrauen. Und doch weiß er, dass der Inghros ihn in seinem Licht irgendwie sehen kann.      „Schaffst Du das?“ fragt er ernst. „Ich meine, der Kristall ist gigantisch. Du bist allein und nach dem, was Du mir erzaehlt hast, brauchte es in den alten Zeiten hunderte Lichtmeister, ihn aus Laisviej zu formen. Also …?“ Aszim verdraengt das Bild eines blutenden Eilebs auf den kargen Felsboden und atmet tief durch.    „Vertrau mir. Ich muss ihn nicht neu aufbauen, sondern erstrahlen lassen. Das schaffe ich. Und nein, Licht verletzt mich nicht. Verletzte Menschen tun das.“ fuegt er ironisch hinzu. Aszim faehrt mit seiner Zunge an den Innenseiten seiner Backen entlang. Schluckt den sauren Geschmack seines Aergers runter und verzieht den Mund.     „Dann lass tunlichst die Finger von dem Futter.“  Eileb schweigt. Es ist alles gesagt, jetzt muessen sie sich dem Wahnsinn stellen. Zu dritt gegen eine Armee an Fleischfressern. Gefasst stellt sich Aszim neben ihn und atmet tief ein und aus.                                „Gut, also dann.“ sagt er und haelt ihm seine linke Hand hin. Der Inghros senkt den Kopf und laechelt ueber das Bild, dass in seinem Kopf entsteht. Ein tobender Killersoldat, der sich vor vielen Djews noch weigerte, mit ihm Haendchen zu halten. Er sei doch kein Maedchen, meinte er damals kleinlaut. Eine ewige Diskussion spaeter fasste er brav Eilebs raue Hand an und der Inghros nahm ihn mit in das Licht. In Geflecht aus Pfaden, Wegen und Verbindungen innerhalb der SpielWelt. Mit hinein in sein Empfinden und seine Faehigkeiten als Beherrscher des Lichts. Eileb kann auf den Lichtbahnen reisen, wenn er Zugang hat. Viele Bahnen hat das Dunkle Reich in seiner Abwesenheit besetzt, verschlossen oder zerstoert. Alles, um die Tawos zu kontrollieren. Eileb ist dadurch ein wenig eingeschraenkt, jedoch hindert es ihn nicht daran, sie zu nutzen. Auch wenn das bedeutet, Umwege und andere Verzweigungen in die tieferen Bahnen waehlen zu muessen.     Seit ihrer Ankuft wuetet die Arachnidenarmee des Dunklen Reiches in Aknom. Sie hat alle Verbindungen des Laisviej nach außen in die Canyons gekappt, um die Stadt vollkommen zu isolieren auf eine einzige Lichtbahn zum riesigen Kristall im Zentrum der Stadt. Alle, bis auf eine. Er beginnt unterhalb des Visionssees und ragt tief in das Erdinnere hinab. Die alten Erbauer der Stadt erschufen Aknom kreisfoermig und freischwebend in vier Ringen angelegt um den maechtigen Kristall herum. Ein Netzwerk aus Adthoghans verlief aus dem Kristall heraus in die Berge hinein, wie ein Pilzgeflecht. Er beinhaltet das meiste Vorkommen an Laisviej in der ganzen SpielWelt. Und Das Reich will ihn haben, ihn zerstoeren, zu Licht verarbeiten und die Rueckkehr der Traeume fuer immer verhindern.     „Im Grunde ist das Wahnsinn, was wir hier tun, Eileb.“ Aszim ist nervoes, das kann der Inghros deutlich spueren. Doch gilt seine Nervositaet ihm, Eileb.    „Es ist kein Wahnsinn. Es ist das einzig Richtige, um zu verhindern, dass das Reich die Traeume fuer immer verbannt. Ohne die Macht des Laisviej zu einem Kristall gebuendelt wird kein einziger Traum mehr in der SpielWelt erwachen koennen, wenn sie zurueck kommen. Das Reich weiß das, der Großteil der Bevoelkerung hat sich soweit vergessen, dass sie ihre Traeume vergessen haben und damit sich selbst.“ Ohne ein weiteres Wort geht er schnurstracks in die Lichtader hinein. Die Hand des Soldaten eisern festhaltend und mit sich ziehend.    Aszim versucht zurueckzuweichen. Lehnt sich nach hinten, waehrend sein Arm in dem schwachen weiß verschwindet. Es ist nicht die Angst vor der hellen Masse, die ihn dieses Mal zoegern laesst. Auch nicht die Tatsache, dass es sich hier um das haerteste Material der Spielwelt handelt und Eileb dort ein und aus geht, wie durch eine frische Windbrise. Nein, es ist die Angst, dort drinnen eingesperrt zu bleiben. Die Angst, wenn Eileb seine Hand loslaesst …    Sein Arm ist beinahe bis zur Schulter im Laisviej eingetaucht. Er fuehlt eine prickelnde Waerme, anders, als alles, was er kennt. Elektrisierend, fast schon magisch. Eine weiche Zartheit, die er hinter der Haerte nie vermuten wuerde. Noch wenige Wimpernschlaege, dann taucht sein Gesicht ein. Aszim schließt seine Augen und holt tief Luft.    „Lass Deine Augen endlich offen und genieße es.“ Donnert die Stimme von Eileb durch seinen Kopf. Erschrocken reißt Aszim die Augen auf und findet sich in einer seltsamen Welt aus Lichtblitzen wieder, die an ihm vorbeirauschen. Es dauert weitere Kajims, ehe er begreift, was er da sieht. Ein Netzwerk aus Lichtadern, die alle miteinander verbunden sind, wie das Geflecht eines Pilzes. Anders, als er es vermutet hat, rauschen sie nicht in einem Affentempo hindurch, sondern gehen gemaechlich spazieren. Eileb lacht neben ihm.     „Siehst Du? Nichts, wovor Du Dich fuerchten musst. Komm.“ Aszim war in der Vergangenheit stets mit verschlossenen Augen an der Seite des Inghros in eine Lichtader getreten. Jedes Mal froh, auf der anderen Seite heil aus dem Glas heraus zu gelangen. Sie haben mehrere Testlaeufe auf den Adern in den Canyons gemacht, damit Aszim ein Gefuehl fuer das Reisen im Licht bekommt. Aknom hat er bisher noch nie gesehen. Eileb hat es mit seinem Geist erforscht und ihm alles haarklein erklaert und ihm Bilder in seinen Geist geschickt. Einen Versuch hinein, wollten sie nicht wagen, denn es koennte ihr einziger sein, sollten die Arachniden sie entdecken.     „Was ist das hier?“ Aszim schaut sich verwundert um, betrachtet die Lichtbahnen, die vor ihm in alle Richtungen abzweigen.     „Das innere des Laisviej. Eine Lichtbahn.“ antwortet Eileb. „Komm, wir haben einen laengeren Weg bis zum Kristall vor uns.“    Aszim beobachtet, wie um Eileb und ihn eine Lichtkugel entsteht und sich in rasantem Tempo vorwaerts bewegt. Die Kugel rauscht um Ecken und scharfe Biegungen im Zickzackkurs. Ihm wird vom zusehen schwindlig und er wendet sich Eileb zu. Zu seinem erstaunen wird er nicht umher gewirbelt, sondern steht fest und sicher auf seinen Beinen. Diese Verzerrung seiner Wahrnehmung bereitet im Unbehagen.    „Eileb?“ Aszim schluckt mehrmals und versucht seinen Magen zu beruhigen.    „Ja?“ Der Inghros blickt konzentriert geradeaus.    „Und das hier ist mit Sicherheit kein Adthoghan?“     „Nein, Aszim.“  Der Soldat schweigt. Eileb hat es ihm zwar erklaert, mehrmals und er weiß viel von Geruechten und bekommt es einfach nicht in seinen Schaedel. „Aber, wenn das hier kein Bewegungspunkt ist und … Du kein Adthoghan bist …?“    „Ja?“ hackt Eileb nach.    „Wie kannst Du diese Lichtbahnen dann als Transportmittel mit Deinem Koerper benutzen? Es gibt keinen lebenden Inghros, der Bewegungspunkte erschaffen kann in der SpielWelt.“ Aszim koennte die Wand aus Laisviej in ihrem Versteck morgen noch kraftvoll anstarren, er wuerde gegen eine harte Flaeche prallen. Er hat einmal eine groeßere Ader gesehen, am Sama Amon auf der Baustelle der Schienenbahn. Niemand kann einfach hinein gehen. Unter den Soldaten machte damals das eine oder andere Geruecht die Runde. Geruechte ueber verdammt viel Kopfgeld an denjenigen, der so einen Inghros an das Reich ausliefert. Und jetzt steht dieser Inghros friedlich neben ihm – als sein Freund. Aszim bekommt Angst in seinem Herzen. Angst um Eileb und das, was in Aknom geschehen koennte, sollten ihn die Arachniden in die Haende bekommen.     „Ich kann diese Bahnen benutzen, weil ich das Licht beherrsche Aszim. Einzig das Licht. Ich kann weder selbst, noch fuer Dich einen Zugang durch Holz, Fels, Gestein oder andere Elemente erschaffen, noch fuer irgendjemanden eine direkte Verbindung in der SpielWelt legen. Das kann ein Inghros mit dieser mentalen Faehigkeit als Bewegungspunkt. Er kann alles in Herzschlaegen durchdringen und ueberall in der SpielWelt auftauchen. Ich kann mit allem, was ich mit mir fuehre und beruehre, durch die Lichtbahnen reisen. Und nur durch die Lichtbahnen. Ich kann Laisvije mit meinem Geist erreichen, jederzeit, ueberall. Doch ist ein massiver Fels davor, komme ich selbst als Koerper nicht heran.“    Aszim betrachtet seine linke Hand in Eilebs rauer. Der Griff des hageren Inghros ist fest und vertrauensvoll. Der Mann wuerde jedem Menschen schuetzen und helfen und ist nicht in der Lage innerhalb von Herzschlaegen …    „Der Dealer ist ein Adthoghan.“ entfaehrt es Aszim.    „Der als Adthoghanleger? Kannst Du Dir das wirklich vorstellen? Wie soll das funktionieren? Reise bequem und schnell und bezahle mit Deiner Seele? Nein, Aszim. Er besitzt wie ich Faehigkeiten. Aber er ist …„ Eileb schweigt einen Moment. „… etwas anderes. Maechtigeres.“     Ihre Lichtkugel wird langsamer.    „Was meinst Du mit maechtigeres?“ fragt Aszim.    „Ein andermal. Wir sind da. Der Kristall von Aknom.“
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   Aszim`s Nerven liegen blank. Sein Gesicht ist nass von der unertraeglichen Hitze in der Lichtbahn und da ist auch Angst. Zum ersten Mal fuehlt der Soldat, wie es ist, ohne Energiewaffe gegen eine Armee Arachniden anzutreten. Eileb hat ihm das Noetigste gesagt. Er geht in das Herz von Aknom, um zu verhindern, dass die Arachniden den Kristall zerstoeren und seine Teile abbauen. Dass er es verhindern kann mit Hilfe des Lichts. Aszim weiß nicht genau, wie ein einziger Mann etwas gegen tausende Arachniden ausrichten will? Er weiß, dass es im Grunde ein Kemelomfahrtskommando ist. Wenn er den Inghros betrachtet, sein ruhiges und entspanntes Gesicht, die Lichtaugen, waehrend er ihm sagt, dass sie das schaffen koennen, kann er einfach nur glauben – muss ihm einfach glauben. Er erwartet dort draußen eine Armee an Finsternis. Unsicher wirft er Eileb einen Seitenblick zu.    „Tu einfach, was wir besprochen haben. Finde sie, folge dem Licht und rette das wenige, das uebrig ist. Um den Rest kuemmere ich mich.“    Aszim gefaellt es nicht, den Inghros allein zu lassen. Wenn er ...? Eileb beruehrt ihn am Arm.     „Hab Vertrauen. Wir keonnen jetzt keine Greifer Deiner finsteren Gedanken gebrauchen! Folge einfach dem Licht.“    Aszim nimmt ein Stueck des Laisviej aus seiner Tasche. Eileb hat es in ihrer Hoehle angefertigt. Es ist ein flaches keilfoermiges Stueck. Aszim haelt es in seinen Haenden hin und her und peilt eine bestimmte Richtung an. Dann, als er den Keil nach Norden richtet, beginnt die Spitze zu leuchten und weist ihm den Weg.    „Finde sie und beeil Dich. Du musst sie so schnell wie moeglich hier heraus schaffen!“    Aszim fasst Eileb an die Schulter und nickt ihm zu. Dann geht er hinaus aus in die Tiefen von Aknom.                                Kaum ist Aszim verschwunden sackt Eileb stoehnend auf die Knie. Er hat es sich vor Aszim nicht anmerken lassen, um ihn nicht zu beunruhigen. Er bedauert jetzt schon zutiefst, seinen Freund anluegen zu muessen, ueber das, was jetzt weiter geschieht. Er hat keine Wahl, will er alle retten. Es kostet Eileb weit mehr Kraft, allein gegen die gewaltige Energie des gebuendelten Kristalls zu bestehen. Alle in Aknom bis auf Aszim und er selbst befinden sich in einer Bewegungsstarre, die Eileb im Kristall erzeugt. Er kann diese Faehigkeit nur in Gegenwart einer großen Energiequelle erzeugen und eine begrenzte Zeit aufrechterhalten, bis ihn die gewaltige Energie ueberwaeltigt. Laisviej ist seine Heimat, sein Lebenselixier. Er ist der letzte lebende Inghros, der es noch in der SpielWelt beherrscht. Und dennoch ist er dieser gewaltigen Kraft hier im Zentrum nicht gewachsen.     Aszim ist erst ein paar Kajims fort und er kaempft jetzt bereits darum, die Energie zu kontrollieren, um die Zeit in Akmos erstarren zu lassen. Eilebs Haende zittern, er konzentriert sich und versucht sich weiter zu entspannen. Die meisten Arachniden sind auf der zweiten Ebene an der letzten Lichtader, die den Kristall noch mit der Welt verbindet und warten auf ihn. Aszim ist auf der untersten fuenften Ebene und kaempft sich in Richtung Norden. Dort unten hat Eileb wenige Arachniden gespuert. Es sollte fuer Aszim ein leichtes sein, sein Ziel zu erreichen. Eileb blinzelt den Schweiß aus seinen Augen und zuckt mit seinem Kopf. Dann konzentriert er sich auf die Schwingung von Aszim, um seinen Weg zu verfolgen. Der Inghros befindet sich in einem vollkommen offenen Seinszustand, der alles gleichzeitig wahrnimmt. Die Schwingungen ueberlagern sich, wie ein dreidimensionales Bild, in das der Betrachter hinein schielen muss, um die Tiefe zu erfassen. Er verschiebt auf die gleiche Weise die Schwingung in seinem Geist und behaelt alles im Bewusstsein und in seiner Kontrolle. Die Schwingung von Aszim ist eine ruhige Zentriertheit, die Schutz ausstrahlt. Aszim strahlt trotz seiner Angst eine Ruhe und Sicherheit aus, wie es Eileb lange in der SpielWelt nicht gespuehrt hat. Er merkt jetzt, wie einsam er ohne diese Gefuehle im Sama Amon die Atnos verbracht hat und wie sehr er diese Schwingungen von Leben vermisst.     Umso schwerer faellt ihm das zu tun, was er vielen dieser Leben hier zumuten muss. Im Geist verfolgt er Aszims Energie mit der hellen Schwingung des keilfoermigen Stuecks Laisviej auf seinen Weg weiter in den noerdlichen Sektor der Stadt. Er sieht, wie er sich einen Weg durch zerfallene Tunnel und zerstoerte Hallen bahnt. Einen Herzschlag lang stockt ihm der Atem, als er der zwei Arachniden gewahr wird, an Aszims Ziel. Ihre schwarze, kalte Energie sein Bewusstsein streift. Sie sind erstarrt und zugleich vollkommen lebendig. Aszim ist bald dort und wird sie ausschalten. So lange muss er noch durchhalten. Eileb zittert heftiger und muss sich mittlerweile zwingen, die Starre aufrecht zu halten. Er presst seine Kiefer aufeinander, atmet stoßweise und ballt seine Haende zu Faeusten. Dicke Sehnen treten deutlich an den Handruecken und schlanken Unterarmen hervor. Immer wieder durchzuckt ihn eine Lichtwelle des Kristalls, die ihn fast zu zerreißen droht. Er ist schon viel zu lange in diesem Zustand und wird von der Kraft langsam hinaus gedraengt.     Ploetzlich oeffnet sich vor ihm die Lichtbahn und lenkt seinen Geist ab. Sein Bewusstsein wird regelrecht hinaus gezerrt und fort geschliffen nach oben, in die Architektenkammer. Nur mit Muehe behaelt er Aszim im Blick. Er gleitet an den Bewegungsunfaehigen Jim vorbei, der neben einem Soldat an einer Wand erstarrt ist. Wenige Schritte vom … Dealer. Der Clown ist in aeusserst beweglicher Kondition. Eileb keucht auf, als er diesen Gnom erkennt. Er will schon zurueck weichen und seinen Geist vor dem Dealer verbergen, da sieht er eine Schwingung in dessen Hand, eine sehr seltene und ausgestorben geglaubte Schwingung eines Traumsamens.     Oh mein großer Traeumer. Warum ausgerechnet so? Es ueberrascht ihn nicht, dass dieser Wicht hier sein Unwesen treibt. Es entsetzte ihn, das ausgerechnet der Dealer einen Traum besitzt und Eileb in seinen Nutzen mit einbeziehen will. Der Dealer steht oben in den alten Traumkammern von Aknom, wo einst die Traeume lebendig wurden und will seinen Samen aufwecken mit seiner Energie. Eileb streut einen Moment seine Konzentration, fokussiert den Zustand des Kristalls, die unzaehlige Risse, die ihn durchziehen, seit der Erschuetterung. Die gebrochene Rosette oben am See, die noch an einem einzigen Steg verbunden ist. Schlagartig realisiert er das Schrecklichste, was Aknom geschehen kann. Sobald er den Kristall erhellt, um die Arachniden aus der Stadt zu vertreiben, wird der Energieschub, den der Traum benoetigt einen gewaltigen Druck ausloesen, der den Kristall vollstaendig zerreißt und in abertausende Stuecke sprengt. Sie werden Aknom verlieren - wegen diesem Wahnsinnigen dort. Langsam dreht der Dealer seinen Kopf grinst ihn direkt an.
„Ei, Ei, Ei, was kommt vorbei,  und so toerricht nebenbei.“      donnert es in seinem Geist. Eilebs Kraefte schwinden. Er steht kurz davor, die Energien hinausleiten zu muessen, um die Starre aufzuheben. Er kann den Zustand erreichen, wenn er alle Schwingungen, die er erstarren lassen will, fuer einen Moment absorbiert und festhaelt. Er braucht dafuer ein Gefaeß, eine Lichtbahn. Oder, wie in diesem Fall, einen sehr großen Kristall, um die Bewegungsschwingung von tausenden Arachniden und ein paar Sweloms zu halten. Zitternd beißt er die Zaehne zusammen.    „Zu glauben, dass er mir ewig entkommen kann, Sag an, soll ich dafuer sorgen, dass ueberlebt hier jeder Mann?“       Eileb zoegert, antwortet nicht. Er hat keine Ahnung, was der Dealer gegen die Arachniden ausrichten will? Wenn der Kristall zerbricht, war alles umsonst. Der Dealer oeffnet grinsend seine Hand und zeigt ihm seelenruhig seinen Traumsamen.     „Ich kann Dir und den Deinen ein …„  Er verzieht den Mund, wackelt mit dem Kopf, als ob er … abwaegt? „… sagen wir eine Art Ueberleben geben.“ Er senkt den Blick und die Stimme, funkelt Eileb boese an.  „Dafuer gehoert mir ein großes Stueck Deiner Seele ….“  Ein dramatisches Zeogern.  „… und von Deinem Leben.“
   Eileb kann kaum noch die Energie festhalten, schlottert am ganzen Koerper. Er hat keine Zeit mehr zu verlieren und das weiß der Dealer. Eisern konzentriert er sich auf das Gesicht dieses Handlangers der Finsternis und erkennt etwas, dass ihn zutiefst schockiert. Da ist eine weitere, gewaltige Schwingung in dessen Tasche von einem kleinen runden Gegenstand ...  Wie zum großen Traeumer kommt ausgerechnet er in den Besitz? Eileb begreift in dem Moment wie der Dealer sie alle vor den Arachniden bewahren will und bedauert seinen Fehler. Aszim wird keine Zeit mehr haben, alle hinaus zu schaffen. Aber einen kann er selbst noch retten, muß er retten, will er den Lauf der SpielWelt veraendern. Kurz bevor ihn die Enrgie zu zerreißen droht, konzentriert er sich auf Jim und schickt ihm eine Botschaft.      Dann laesst er die Energie des Kristalls los.
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