Unterhaltung, Persönlichkeitsentwicklung, Bildung,
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Spielwelt-Jim-Karte-Aknom
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Spielwelt-Aknom-Karte1
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
SpielWelt - WebBook - Teil 1  Jim
handweiser_musik
Ondit-klein
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
spielwelt-handweiserRand
spielwelt-handweiserRand
Es wird Zeit, diesen Ort wieder zu verlassen und zu den anderen zurueck zu kehren.
Markenlogo-Spielweltv3

SpielWelt® ist eine eingetragene Marke.

Wie oft schon hatte „es“ in Deinem inneren Angst?
ICH LIEBE MICH!
AKNOM
Spielwelt-Aknom-Karte2
   Als Jim erwacht, hat er zunaechst keine Ahnung, wo er sich befindet. Er sieht eine Art Blaetterdach ueber sich mit seltsame Veraestelungen, wie von Baeumen. Nur Dicker, irgendwie wuchtiger ... und aus Stein. Vorsichtig dreht er seinen Kopf. Er blinzelt mehrmals, dann fuehlt er eine warme Hand auf seiner Stirn.    „Jim? Wie fuehlst Du Dich.“ Die Stimme klingt vertraut, aber er kann sie momentan nicht zuordnen.     „Hey Schiffsjunge, schoen Dass Du lebst.“ Jim laechelt, als er das Gesicht des Befehlshabers erkennt.  „Balsar!“ Seine eigene Stimme klingt weit weg für ihn und ungewohnt. „Wie lange war ich weg?“ Jim versucht sich aufzusetzen.    Balsar ignoriert die Frage. „Hey, hey langsam Junge.“ Jim blinzelt mehrmals. Langsam kehren die Erinnerungen zurueck. Sein Puls beginnt schlagartig zu rasen. In einer schnellen Abfolge tauchen vor seinem Geist Bilder auf. Bilder, die er am liebsten vergessen wuerde. Der Dealer in seinem Geist, sein Koerper an der Felskante baumelnd, die Arachniden, das Herzlicht und ... Eileb.  Jim kaempft sich hoch. „Ja, ich weiß. ... Wir haben keine Zeit.“     Balsar will ihn wieder auf das Matte am Boden zurueck druecken. Die Arachniden haben den Trupp und Jim in einem Wohnbereich am anderen Ende von Aknom untergebracht. Weit weg vom Eingang. Die Raeume sind noch besser erhalten, vereinzelte Truemmer und die zerstoerte Moebelstuecke in einer Ecke aufgetuermt. Nur eine Matte liegt auf dem Boden im Raum. Raf und Balsar knien neben Jim am Boden. Ohf hat es sich auf dem Truemmerhaufen gemuetlich gemacht.    „Jetzt mal langsam, Jim.“ versucht ihn Balsar zu beruhigen. „Du hattest hohes Fieber und waerst fast gestorben. Du musst Dich ausruhen!“ Jim wehrt seine Hand ab. Erstaunlich kraeftig, wie Balsar feststellt. „... wir haben keine Zeit. Sie sterben, waehrend wir hier reden.“    Balsar blickt alarmiert zu Raf und Ohf. Irgendetwas geht hier vor und Jim scheint mehr zu wissen, als die Arachniden ihnen die letzten Beshmi vorgezischt haben. Er fasst Jim an den Schultern und schaut ihn direkt in seine grauen Augen. Der klare und entschlossene Blick des Jungen, der vor wenigen Djews noch mit dem Tod gerungen hat, erstaunt ihn. Sie haben keinen Heiler auftreiben koennen und schon jede Hoffnung aufgegeben. Als wie durch ein Wunder sein Fieber sank und seine Verletzungen innerhalb von Kajims heilten.     Balsar waere nicht der Oberbefehlshaber, wenn er nicht erkennen wuerde, was hier vorgeht und das kann Jim ihm ansehen. Niemand in der Spielwelt kann aus der Ferne binnen Herzschlaegen heilen. Niemand von dem sie wussten. Dieser Unbekannte muss ein sehr maechtiger Inghros sein, der sich bisher vor dem Reich verborgen hielt. Warum tritt er jetzt in Erscheinung? Um einen Niemand zu rettet? Einen einfachen ersetzbaren Jungen? Auf die Gefahr hin gefasst zu werden? Jim kann Balsar ansehen, dass der Swelom sich eins und eins bereits zusammen gerechnet hat.    „Was ist los, Jim? Was hast Du in Deinem Inneren gesehen?“ Balsar spricht sanft, will ihn scheinbar nicht bedraengen.    „Er hat mich gerettet, vor dem Dealer. Er sagt, er braucht dafuer meine Hilfe, sie zu retten.“ Jim schaut verunsichert in die braunen, fast schon sanften Augen in dem vernarbten Gesicht. Er sucht ein Versprechen, von dem er weiß, dass Balsar es ihm nicht geben kann. Ein Inghros ist das Eigentum des Reiches, oder Gefangener in Nemundur. Aber niemals frei.    „Wer Jim? Wer hat Dir geholfen? Wen sollst Du helfen?“ Jim schweigt, beisst sich auf die Lippe. Waegt ab. Eileb sagt ihm, dass er dem Swelom vertrauen kann. Aber woher will er das wissen? „Die Arachniden haben sich versammelt, nicht wahr?“    Balsar entgleiten seine Gesichtszuege. Alarmiert blickt er zu Raf und Ohf. „Woher...."    „Er sagt, sein Name ist Eileb!“ Jim spricht laut und bestimmt.    Balsars Augen werden groß. „Das ist unmoeglich. Bist Du sicher?“   Der Junge nickt. Ohf stoeßt einen Fluch aus und geht zur Eichentuer, um hinaus zu spaehen, ob sie jemand belauscht. Aber dort draußen warten nur Derk und Inman. Ohf schließt die Tuer und lehnt sich mit verschraenkten Armen dagegen.    „Du kennst ihn?“ Jim blickt nervoes einem nach den anderen der drei Soldaten an. Raf schuettelt nur den Kopf, als Balsar weiter spricht.    „Nein Jim. Aber ich kenne Legenden meines Großvaters, die von einem Inghros erzaehlen, der das Licht beherrscht und vor vielen Atnos verschwand.“ Er wechselt einen Blick mit Raf und Ohf. Fluechtig, unsicher. Der einzige Inghros der Laisviej beherrschen kann, ist zurueck gekehrt. Ausgerechnet hierher, als Aknom gefallen ist. Wo die pure Macht ab jetzt das Reich in Haenden haelt. Dieser Inghros wuerde ihn zum Befehlshaber ueber die Armee des gesamten Reiches machen, wenn er ihn verhaftet. Balsar blickt Jim in die Augen, sieht seine Angst darin. Er zoegert nicht lange und trifft eine folgenschwere Entscheidung.    „Bist Du deswegen in die Gewalt des Dealers gekommen?“    Jim glotzt ihn lange mit offenen Mund an. Dass er dem Dealer hinterher ist, weil er Ursidae helfen will, kann er Balsar nie verraten.     „Hey, schon gut. Du bist in Sicherheit.“ Balsar deutet sein schweigen zum Glueck anders und so spielt Jim das arme Opfer und nickt mit einem erstickten Saeufzen.    „Jim, ganz ruhig. Rede weiter. Was hat Eileb vor?“ Jim wird unsicher, ob er es wirklich verraten kann und dreht den Kopf. Raf nickt und laechelt ihn aufmunternd zu. „Er will die Arachniden ablenken, damit wir die Tawo`s vor dem sterben und gefressen werden bewahren.“    Balsar wendet sich Raf zu. Schweigt. Raf ist sein engster Vertrauter und Berater, der die Lage stets besonnen und korrekt einschaetzt. Er nickt nur. Die Worte sterben und fressen haben bei Balsar seit dem Vorfall draußen mit dem Dealer einen faden Beigeschmack auf die Arachniden bekommen. Er ahnt schon, wovon Jim da spricht und wappnet sich innerlich.    „Die Ueberlebenden von Aknom werden von den Arachniden als lebendes Futter gehalten. Sie fressen einen nach dem anderen auf. Auch unregistrierte Inghros mit einfachen Faehigkeiten sind darunter. Sie sind ... besonders schmackhaft.“ Er senkt den Blick und versucht die Bilder aus seinem Kopf zu vertreiben. Balsar unterdrueckt einen Fluch. In seinem Kopf rechnet es. Nach ein paar Kajims fragt er. „Wie viele?“ Innerlich will er die Antwort gar nicht wissen. Jim versucht das grausame Bild in seinem Kopf zu betrachten, obwohl er es wegdruecken will. Sieht genau hin, geht alles durch, was Eileb ihm gezeigt hat.    „10 jede Beshmi“ Balsar und Raf werden Kreidebleich. Das bedeutet das jeden Djews 240 verspeist werden und das seit fast 30 Djews.     „Wie viele Leben noch?“    „Nicht mal tausend.“ Balsar wird klar, dass sie keine Zeit haben.     „Ok, Jim. Ich glaube Dir. Vielleicht weil dieser Inghros Dich geheilt hat mit einer Kraft, die weit maechtiger ist, als alles, was wir kennen. Vielleicht, weil ich es an Deinem Gesicht sehe. Aber ich glaube Dir. Erklaer mir genau, was dieser Inghros vorhat.“ Jim fasst sich kurz. Mit jedem Wort blitzt die Angst in Balsars Augen auf. Er hatte bisher ebenfalls keine Ahnung, was die Arachniden wirklich waren und wie sie sich ernaehren. Jim weiß, dass auch Rebellen das Recht auf einen Prozess haben und die Wahl, fuer das Reich zu dienen oder in Nemundur zu laden.     „Die muessten jetzt alle auf den Weg nach oben sein und auf Eileb warten.“  Beendete Jim seine Erklaerung.    „Also Gut, dann hoffen wir, dass es funktioniert.“ Balsar erhebt sich und geht voran durch die Tuer. Raf hilft Jim auf, der im ersten Moment ein wenig unsicher auf den Beinen ist, dann folgen sie. Draußen unterhaelt sich Balsar mit seinen Leuten und informiert sie. Wie Jim vermutet hat, waren keine Arachniden mehr hier. Fuer eine Schrecksekunde bleibt Jim das Herz stehen. Er will sich nicht ausmalen, was mit ihm und Balsars Leuten geschieht, wenn der Inghros scheitert und die Arachniden sie entdecken. Schnell verscheucht Jim den Gedanken, denn Greifer koennen sie jetzt gar nicht gebrauchen. Als der Trupp los marschiert, bleibt Balsar stehen und wendet sich Jim und Raf zu.    „Du bringst ihn nach Aknom.“    „NEIN!“ Jim protestiert lautstark. „Ich muss hierbleiben!“ Balsar bleibt hart. „Keine Widerrede. Du hast uns schon genug auf Trab gehalten. Wenn es schief geht und Dich die Arachniden in die Finger bekommen, kann Dich niemand mehr schuetzen.“     „Und ihr? Ihr seid doch auch Soldaten des Reiches! Sie koennen uns doch nicht einfach ... .“     Balsar faehrt Jim ins Wort. „Was glaubst Du, was geschieht, wenn sie rausfinden, dass wir ihr Geheimnis kennen? Uns am leben lassen? Ich frage mich sowieso die ganze Zeit, warum das Reich nur unseren kleinen Trupp hier her geschickt hat?“    „Weil ...“ Jim spricht nicht weiter. Balsar kommt ihm sehr nahe.     „Weil was?“    „Nein. Ich bleibe hier und dann bekommst Du die Informationen.“ Balsar ist kurz davor die Beherrschung zu verlieren. Jim beisst sich auf die Lippe und versucht trotzig zu bleiben. Er sieht, wie der Oberbefehlshaber seine Haende zu Faeusten ballt.    „Bring ihn weg.“ Dann geht Balsar mit seiner Truppe davon.    Jim geht langsam in die entgegen gesetzte Richtung mit. Als Balsar weit genug weg ist, versucht er sich loszureißen. Raf ist schneller und haelt ihn an seinem Hemdkragen fest. Dreht ihn den Arm auf den Ruecken.     „Du tust jetzt endlich, was er Dir gesagt hat. Er hat immerhin Dein Leben gerettet.“ Zischt er.    „Au, Raf... lass mich gehen, bitte. Ich muss etwas tun, sonst seid ihr alle Tod. Das hat Eileb mir aufgetragen. Ich muss ... .„    „Wo musst Du hin? Bist Du sein Handlanger? Will er uns in eine Falle locken?“ Raf `s Tonfall ist wuetend.    „Was? Nein! Aua, verdammt. Lass mich los.“ Der Soldat reagiert nicht. Er verdreht jim die Hand immer mehr. „Au. Raf, Du tust mir weh. Ich bin es Jim.“ Nur langsam laesst    Raf ihn los. Er atmet schwer unter seinem Helm und geht ein paar Schritte zurueck. Jim wird jetzt erst bewusst, dass er noch nie das Gesicht dieses Mannes gesehen hat. Ohf weigert sich einfach einen Helm zu tragen und Raf setzt ihn nie ab. Seltsam. Nur auf seiner linken Brusttasche ist eine Schrift auf der sein Name steht. 01598 Raf. Jim schuettelt den Gedanken ab und wartet einen Moment. Er hat keinen Grund Raf zu misstrauen.    Raf stemmt seine Haende in die Hueften und wirft den Kopf in den Nacken. Dann fixieren Jim seine Blauen Lichtpunkte an seinem Helm.     „Die Wahrheit, Jim. Was hat dieser ... .“ Jim spuehrt eine ploetzliche Kaelte aufsteigen. Seine Nackenhaare stellen sich auf. Nicht schon wieder, denkt er sich und stuertzt sich auf Raf.    „Weg hier!“ Er draengt ihn in den Raum dahinter. Die Tuer ist halb aus den Angeln gebrochen und baumelt nur noch schraeg auf einer Seite.    „Jim, was soll das?“ Raf versucht Jim abzuschuetteln, ohne ihn zu verletzten.    „Pscht, sonst kann er uns hoeren.“ Jim haelt den Zeigefinger an die Lippen und presst sich mit Raf eng an die Wand neben den Eingang.    Die Luft ist noch kaelter geworden, fast schon klamm. Sein Puls rast. Raf steht vor ihm und schweigt. Auf dem Flur hoeren sie Trippelschritte. Jim haelt den Atem an. Raf zueckt seine Energiewaffe und laedt einen Lichtimpuls. Beide verharren in der Kaelte. Ein schnupperndes Geraeusch ganz nah an ihrer Tuer. Jim will am liebsten Schreien und davon laufen. Alles in ihm ist bis zum zerreißen angespannt. Er presst sich beide Haende auf den Mund, um sich mit seinem Atemwolken, die in der Kaelte aufsteigen nicht zu verraten. Dann ertoent die quietschende Stimme.
Spielwelt-Jim-Karte-AknomLink1
Rand
Spielweltv3-Jim-Baum
Bloglink
Jim weiß nicht, wo er sich befindet. Seit Eileb ihn in seinem Geist verlassen hat, geht er durch eine magische Seenlandschaft. Ueppige Waelder und endlose weite Felder, ein Kemelom, den er noch nie gesehen hat in einer herrlichen Farbe blau. Weiße Sternennebel tummeln sich dort oben. Eine harmonische, ruhige Welt, in der er sich erholen und Kraft tanken kann. Nur leider ist es keine Realitaet, sondern eine Erinnerung in seinem Geist, eine Erinnerung an eine Zeit, die er nicht kennt. Eileb hat ihm viel erklaert, seit er in seinem Geist aufgetacht ist. Jedoch bezweifelt Jim, dieses Wissen spaeter jemals wieder in sich zu finden.  "Balsar, was zum Viejenver geht hier vor?"  Erschrocken bleibt Jim in dem hohen Gras stehen. Die Stimme hallt laut durch seine Welt. Er erkennt sie nicht, aber Jim merkt, dass es fuer ihn Zeit wird, aufzuwachen.   "Was meinst Du?"  Jims Herz macht einen Satz, als er Balsars tiefe Stimme erkennt. Er glaubt auch eine Richtung erahnen zu koennen, woher sie kommt und rennt so schnell er kann dem Horizont entgegen.  "Die Arachniden haben die Stadt eingenommen. unsere Leute wurden fast vollstaendig abgezogen und wir paar Swelom Hampelmaenner sollen Zehntausende Wilde ueberwachen? Arroc erlaubt uns nur in diesem Trakt freie Bewegung, spricht nicht mit uns. Angeblich wegen dem Vorfall draußen mit dem Jungen zu unserem Schutz. Hier wird ueberhaupt gar nichts fuer die Ankunft des Reiches vorbereitet. Die Truemmer versperren weiterhin den Weg und was die Arachniden dort drinnen treiben weiß nur Samrats Vater, der Dealer und die stinkende bande selber. Ich sag Dir was, Balsar. Wir alle werden hier gruendlich verarscht!"  Jim beschleunigt seine Schritte und spurtet auf das strahlende Sonnenlicht zu, den Stimmen entgegen.  "Ganz zu Schweigen, dass die Meute da draußen seit Beshmi irgend etwas ausheckt. Die Truppe sammelt sich da oben zu Tausenden. Kein gutes Zeichen und ich will definitiv nicht hier sein, wenn der Tanz beginnt."  Die Stimme wird immer klarer und lauter um Jim. Die Landschaft weicht immer mehr einem strahlenden Licht. Alles um Jim wird immer heller.  "Das ganze Gefaellt mir auch nicht. Aber wir haben Befehle. Und so lange wir keine gegenteiligen Befehle vom Reich erhalten, bleiben wir hier. Verstanden! Das ist ein Befehl Soldat!"  Jim spuert eine Erschuetterung in sich. So, als ob er in sich selbst hinein stolpert.  "Pah, Befehle. Die Wilden da draußen haben immer mehr Macht und scheißen auf Befehle. Wir sollten ... ." "Hey, er wacht auf."
Rand
Jim-Schrift
Spielweltv3-Jim-Balsar
Spielweltv3-Jim-Dealer
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
"Famos, famos. Meine Show geht gleich los. Ein Licht gegen 10000 Finsterlinge, ob er sich wohl befreit aus dieser Schlinge?"      Die Trippelschritte kommen noch naeher, fast schon durch den Tuerrahmen. Der Dealer ist ihnen so nah, dass er nur ein wenig seinen Kopf drehen muss, um sie links von sich an der Wand zu entdecken. Raf ist angespannt, die Waffe auf den Kopf des Dealers gerichtet. Jim fragt sich, warum er nicht einfach schießt und ihn erledigt. Der Dealer legt den Kopf schief und betrachtet einen Punkt an der gegenueberliegenden Wand. Raf laesst ihn keinen Herzschlag aus den Augen. Jim folgt seinem Blick und sucht die Wand ab, doch er kann nichts entdecken.   „Das, was ihr sucht, vergeblich wird es sein.  Denn ich habe sie geladen in mein Reich hinein. Vielleicht koennen sie meinem Labyrinth entwischen, und ihr die Wuerfel neu mischen... .“      Sein boshaftes Lachen dringt durch die Flure, als er davon taenzelt. Jim ist schweißnass. Er lehnt sich an die Wand zurueck und atmet hektisch ein und aus. Hyperventiliert fast. Raf hat sich mit der Waffe in der rechten Hand ein wenig hinaus gewagt, um zu sehen, ob die Luft rein ist. Er macht nur einen fluechtigen Blick und weicht sofort zurueck. Bedeutet Jim mit hektischen Gesten, still zu sein. Der Junge wird kreidebleich und haelt sich erneut beide Haende vor den Mund. Die Kaelte ist kaum merklich gewichen. Doch es ist nicht mehr der Dealer, der dort draußen lauert. Raf haelt seine Waffe fest auf den Tuerrahmen gerichtet, bereit sofort zu schießen.  Anders, als beim Dealer, ist der Soldat nervoes. Er zittert leicht. Jim bemerkt es mit schaudern und fragt sich, was hier vorgeht. Er wendet den Kopf nach rechts und spitzt an Raf vorbei. Will einen Blick erhaschen. Als er feine schwarze Rauchfaden in den Raum wabern sieht, weiß er, bekommt er Angst. Sofort weicht Jim an die Wand zurueck und schließt die Augen. Er kann regelrecht spueren, wie dort draußen etwas lauert. Etwas sehr, sehr Dunkles. Eine schiere Ewigkeit harrt er in Panik aus, ehe Raf ihn vorsichtig antippt. Vor Schreck haette Jim fast aufgeschrien.    „Hey, hey, ganz ruhig. Er ist weg.“ Jim Atem geht stoßweise. Die staubige Luft inhaliert er regelrecht, um sich zu beruhigen.    „Was war das?“ fragt er den Soldaten.    „Das?“ Raf wirft einen kurzen Blick zur Tuer. „Das war ein Schatten, Jim.“    Jim sackt zusammen und rutscht an der Wand herab. „Ein ... ein Schatten?“ Er quiekt fast.    „Du kennst Schatten?“ Raf dreht den Kopf schief. Die roten Lichter weiter auf Jim gerichtet.     „Meine ... also ... Artifice hat mir mal davon erzaehlt. Schauermaerchen ... und so`n Zeug.“ murmelt er.    „Ich verstehe. Du hast es bisher als Mythos gehalten?“     Jim nickt nur. „Ich hatte ja keine Ahnung, dass die Dinger wirklich existieren.“    „Jim?“ Vorwurf liegt in der Stimme.     Er will nicht den Kopf heben. Er weiß, was Raf jetzt fragen wird und er weiß nicht, wie er es erklaeren soll?“    „Der Dealer hat Dich nicht zufaellig erwischt, oder? Du bist ihm gefolgt, stimmt`s?“  Schweigen.     „Es reicht mir, wenn Du nickst.“  Jim wartet einen Moment, dann gibt er auf und nickt.    „Und Du willst dem Dealer wieder folgen, nicht wahr?“ Wieder ein nicken.    „Warum Jim? Warum bist Du abgehauen?“  Jim hebt den Blick und schaut den Soldaten an. Er hat angst.    „Kann ich Dir vertrauen?“  Raf betrachtet ihn lange. Dann tut er etwas, was er vor Jim noch nie getan hat. Er nimmt den Helm ab. „Ja, kannst Du.“ Die Stimme ist weich und samtig.    Jim glotzt mit offenen Mund und bringt keinen Ton heraus. Vor ihm steht - eine junge Frau. Sie fasst sich an den Hinterkopf loest ein Band und schuettelt ihre Haar auf. Sie traegt halblange dunkelblonde Haare, die ihr ins Gesicht fallen. In das wundervolle schmale Gesicht, bemerkt Jim. Doch das, was ihn am meisten verzaubert, sind ihre Augen. Sie hat Bernsteinfarbene Augen und sie laechelt ihn an.    „Jim?“ Raf runzelt die Stirn. „Halloho?“ Sie schnippt mit den Fingern vor seinem Gesicht herum. Langsam erwacht Jim aus seiner Starre.     „Aeh, also ... wieso?“ Ist alles, was er heraus bringt.    „Wieso ich eine Frau bin? Keine Ahnung, frag das den großen Samratsvater.“ Antwortet sie sarkastisch.    „Nein, wieso Du bei den Soldaten bist? Du bist eine ... wunderschoene Frau!“ Jim merkt, dass seine Wangen heiß werden. Er schaut zu Boden.    „Ach das. Nun ja, ich hatte keine Lust als Gebaermaschine herzuhalten und da ich mit dem falschen Geschlecht raus bin ... Tja.“ Sie zuckt die Schultern.    Jim ueberlegt einen Moment. „Niemand weiß es, außer Balsar und Ohf, richtig?“    Sie nickt. „Und jetzt Du!“    Jim weiß nicht, ob er sich darueber freuen oder Angst haben soll. Dieses Wissen kann ihn Toeten. „Und jetzt erschießt Du mich, oder?“    Sie lacht. „Aber nein. Ich mag Dich und ich vertraue Dir. Die Vorstellung, dass Deine Dummheit Dich nach Nemundur bringt, behagt mir nur nicht.“    Jim reibt sein Kinn an seiner rechten Schulter. Er ist verlegen.    „Damit zurueck zum Anfang. Warum folgst Du dem Daeler, Jim? Ich glaube einfach nicht, dass du ein perverser Verzweifelter bist, der auf Folter steht.“ Sie hat die Arme verschraenkt.    „Ursidae lebt.“ platzt  er heraus. Und merkt dass ihm endlich eine Last abfaellt. Raf ist erstaunt, laesst ihre Haende sinken. „Was?“     „Ja, es ... der Dealer hat das gesagt als er bei Seiks war und ich hab es ... .“     „... mitbekommen.“ Beendet Raf. „Das wuerde ja bedeuten, dass uns Seiks angelogen hat. Und dass er mit dem Dealer verhandelt.“     „Jim springt vor und fasst Raf an den Oberarmen. „Bitte. Sag es nicht Balsar. Seiks ... wollte Ursidae vor irgend etwas retten.“    Raf schiebt Jim sanft zurueck. „Glaubst Du das, oder weißt Du das?“     Jim weicht einen Schritt zurueck. „Ich hoffe das.“     Raf schuettelt den Kopf und saeufzt. „Ach Jim. Du bist so ein gutglaeubiger Vollidiot.“ Sie dreht ihm den Ruecken zu und ueberlegt. „Und jetzt willst Du dem Dealer hinterher. Und lass mich raten, der Inghros hat Dir gesagt, wie Du das schaffst?“ Jim nickt und starrt flehentlich ihren Ruecken an. Er ist sehr schlank, zu schlank fuer einen Mann. Das haette ihm eigentlich selber auffallen muessen.     „Was erhoffst Du Dir davon? Warum, Jim?“ Raf dreht sich um und fixiert ihn.    „Ich ... es sind die Worte, die er am Ende zu Seiks sagte. Irgendetwas von ... gebraucht wird nicht laenger ein Waechter als Held ... . Ich weiß nicht, was es bedeutet, aber ich fuehle, dass es wichtig ist.“    Raf ueberlegt. „Waechter... Waechter...? Glauben die Inghros nicht an einen Waechter oder so? Was sagt denn Dein neuer Inghrosfreund?“    „Eileb hat mir darauf keine Antwort gegeben. Er sagte mir nur, wie ich zu Ursidae komme und dass es meine Bestimmung ist, ihm zu helfen.“     In Raf geht eine winzige Veraenderung vor. Nur fuer einen kurzen Moment, aber es entgeht Jim nicht. Er sieht ... Neid in ihren strahlenden Augen. Ein Stirnrunzeln. Sie ueberlegt, beißt sich auf die Unterlippe. Und da ploetzlich ist etwas anderes in ihr. fluechtig. Ihre Augen strahlen und er koennte schwoeren, dass er einen gelben Schein darin aufblitzen sah. Dann ist er weg und ihre Bernsteinfarbenen Augen strahlen wieder, heller als zuvor. Sie schuettelt sich benommen und betrachtet ihn.     „Jim. Sieh Dich an. Als Du das gesagt hast, hat Dein Leuchten sich verstaerkt und Dein Lijwhan ist groeßer geworden.“     Jim betrachtet sich nur kurz. Ihn fesselt der Blick von Raf mehr. Sie ist traurig. Ihr dunkler Rauch flackert. Als Soldat hat sie ihr Lebenslicht eingetauscht gegen den schwarzen Tod.    „Ich helfe Dir.“ Sagt sie bestimmt und schluckt. Gibt sich hart. „Wo muessen wir hin?“  Jim blinzelt mehrmals, kann das Gehoerte erst nicht richtig zuordnen. Er fragt sich nicht zum ersten Mal, ob Eileb hin und wieder auch in anderen Koepfen nachhilft.    „In die Architektenkammern, unter dem See.“ Antwortet er paralysiert.    „Gut, dann los.“ Raf setzt ihren Helm wieder auf und wendet sich dem Tuerrahmen zu.    „Warte.“ Jim wird den Gedanken an den Dealer nicht los. Warum hat er die gegenueberliegende Wand angestarrt? Er geht hinueber und betrachtet sie genauer.    „Was ist los?“ fragt ihn Raf.    „Ich will wissen, warum der Dealer diese Wand angestarrt hat und diese seltsamen Worte sprach.“     Raf geht durch die Tuer und spaet nach draußen. „Keine Ahnung. der Kerl ist verrueckt. Zum Glueck hat er uns nicht entdeckt, denn mit dem Ding hier haetten ich auch nicht viel ausrichten koennen.     Jim dreht sich erstaunt um.     „Bis zum Tod mit allem verteidigen. Der Kodex der Armee. Beeil Dich. Wir muessen weiter.“ Sie geht in den Flur hinaus und wartet.    Jim tastet die Wand ab und sucht nach Geheimfaechern. Irgendetwas. Nichts. Dann geht er nochmal ein paar Schritte zurueck und betrachtet die Wand großflaechiger. Aber außer Risse und Schmutz ist nichts. Er will schon gehen, da faellt sein Blick auf den Boden. Ein feiner gelblicher Schein taucht unter dem Brocken auf. Fluechtig kaum sichtbar. Neugierig geht Jim naeher.    „Jetzt mach endlich.“ Ruft Raf. Sie hat ihren Helm wieder aufgesetzt. Jim klettert ueber den Haufen und greift mit seiner Hand nach dem Schein. Er ertastet weiche Faeden und schluckt seinen Ekel runter. Die haarigen Viecher mag er gar nicht. Er fuerchtet schon, eine zu erfassen, da ertastet seine hand etwas samtiges, schweres. Unbeholfen zieht er es aus unter dem Felsen hervor. Es ist staubig und dreckig, er wischt mit seiner Hand darueber. Sein strahlen wird klarer. „Ein Buch?“ Jim ist verwundert?         strahlt ihm in großen Buchstaben entgegen. Jim ist kein Freund von Buechern. Doch so ein schimmerndes hat er noch nie gesehen. Die Wortsammlungen im Reich haben keinen Schein mehr, nur noch schwarzen Rauch, wie alles, was dem Reich gehoert. Er bemerkt seinen grauen Schein. Jetzt erst wird ihm bewusst, was er fuehr ein Glueck hat, unter den Inghros auf der Laisviej zu arbeiten. Es ist ihm noch gestattet, sein Lebenslicht zu behalten, dafuer haben Artifice und Cura an Board gesorgt. Jim schlaegt es auf und ueberfliegt ein paar Seiten. Es ist ein Tagebuch von einem gewissen Lievan. Er schaut zur Tuer und klappt das Buch zu. Jim hat keine Zeit es zu lesen oder mitzunehmen. Er will es schon fallen lassen, da wird das Buch zu einer Lichtkugel.  Vor ein paar Djews haette Jim das Ding vor Schreck weggeworfen. Aber nach allem, was ihm bisher geschehen ist, schnappt er sich die Kugel, stopft sie in seine Hosentasche und eilt zu Raf hinaus, dem Dealer und dem Schatten hinterher.
Bloglink
Rand
Rand
BdL-Link
SpielWeltv3-Lichtkugel-BdL
spielwelt-handweiserRand
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Spielweltv3-Aknomplan-Jim
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
Texthintergrundweb
   Jim wechselt einen Blick mit Raf, die ihn genauso angsterfuellt und ratlos anblickt. Ihre Waffe ist auf den Durchgang gerichtet, wo der Dealer sein Unwesen treibt. Auch sie zittert leicht. Und dennoch muss er wissen, wer hier in der Falle des Dealers sitzt. Ob Eileb in seinen Faengen ist. Jim schleicht sich weiter. Raf versucht ihn an der Schulter zu packen, doch er entschluepft ihr. Einen stummen Schimpflaut auf den Lippen stehlt sie sich ihm hinterher. Jim ist so leise, wie moeglich an dem Durchgang zu der Kammer angekommen, ihn der der Dealer sitzt. Tunlichst darauf bedacht, den Fingerabdruck nicht zu beruehren, beugt er sich ein wenig vor und spitzelt um die Ecke. Ihm stockt der Atem.    Waere die Situation nicht so verdammt heikel waere es ein atemberaubender Anblick fuer ihn. Er hat bisher nicht viel von Aknom erahnen koennen, das meiste ist zerstoert, eingefallen oder liegt in Truemmern. Aber das hier war atemberauben. Eine riesige Halle, nahezu unversehrt mit unendlich vielen kleinen Becken. Nein, nicht Becken, eher Wolkenkissen ist das Wort, was ihm in den Sinn kommt. Alles ist voller Wolken, die kleine Woelbungen formen. Von oben dringt das Licht durch die Rosette hinein. Wie Jim auf der Rosette bereits vermutet hat, steht das Wasser und faellt nicht herab. Und noch etwas erkennt er, ueber ihnen ist eine kleine, filigrane Rosette, die das enfallende Licht unterbricht. Viel zu klein, um darin zu laufen, doch sie unterbricht das rosefarbene Strahlen des Sees zu einem wundervollen Muster, dass in die Halle auf die Wolkenbecken faellt. Wenige Schritte vor ihm steht der kleine Zwerg an einem Becken und fuehrt scheinbar Selbstgespraeche. Der ausgestreckte Arm ueber das Becken erhoben, die Hand zur Hohlfaust, in der er irgend etwas haelt. Er ist so auf sein tun fixiert und spottet auf die Stadt und die alten Wassermeister, die hier großartiges erschaffen haben, dass es ausgeloescht gehoert. Jim hoert die Worte des Dealers und Wut keimt in ihm auf. Wut ueber das Reich und diesen miesen Zwerg dort vorne. Er ist entschlossener denn je, es zu verhindern.    Da geschieht es. Die Wut lenkt ihn ab, einen winzigen Moment nur, doch der reicht aus, in dem er nicht aufpasst. Der Putz, unter seinen Hand bekommt den letzten Schub, den er braucht, um zu fallen. Das leise rieseln klingt in der Gefahr wie ein Donnerschlag. Hilflos muss Jim zusehen und wird von der eisblauen Kaelte zweier Augen erfasst, als der Dealer mit einem wuetenden Fauchen seinen Kopf herum wirft - und erstarrt. Jims Herz setzt aus. Es vergehen Kajims ehe er den Unterschied bemerkt. Er dreht seinen Kopf leicht nach links in das Gesicht von Raf. Sie ruehrt sich nicht, ist auch mitten in der Bewegung erstarrt. Was zum?    „Ich habe nicht viel Zeit Jim. Hoer mir zu.“    „Eileb?“    „Ja, hoer mir zu. Wir sind in Deinem Geist. Nur Du kannst mich wahr nehmen. Ich muss Dir etwas wichtiges sagen.“    „Was? Wieso..?“    „Hoer zu. Du musst jetzt gleich Deine Augen schließen, bevor das Licht kommt. Verstehst Du? Und schuetze ihre Augen. Der Dealer wird etwas hinterlassen, dass Dir hilft. Vertrau mir und folge dem Dealer hinaus. Du musst raus aus Aknom!“ Eilebs stimme klang gepresst, angstrengend - in keinster Weise weich und warm, wie sonst. Jim bekommt ein ungutes Gefuehl.    „Ja, aber... !“    „TU ES JIM.“     Dann dreht sich seine Welt weiter. Der Dealer legt den Kopf schief und belauert ihn.  Dann nickt er einen winzigen Moment und bedeutet Jim einzutreten.    „Nicht so schuechtern, Junger Herr, ach Gottchen, mit einem Weibsbild schleicht er daher.“      Jim wechselt einen Blick mit Raf und geht langsam zu dem Dealer in die Kammer. Er hat Angst und zu seiner Verblueffung nicht nur um sein Leben. Der Daeler fixiert sie grinsend, dreht immer wieder seinen Kopf wie ein Irrer. Er spielt mit ihnen und Ihren Emotionen. Raf haelt ihre Waffe nutzlos in der Hand. Jim sieht, dass ihre Hand zittert, sie sich wehrt. Ihr Gesicht ist eine Maske der Anstrengung. Sie wird den Kampf verlieren. Ihre Hand oeffnet sich und die Waffe faellt auf den Boden. Unweigerlich muss Jim bei dem Klang an eine Totenglocke denken.    „Der junge Jim hat wohl noch nicht genug. Dennoch viel faszinierender waere es, die Dame, zieht ihren Hut.“     Jim schluckt und wirft einen Seitenblick auf Raf. Verdammt, warum hat er sie da mit hinein gezogen? Warum ist nicht einfach gegangen und hat ihn laufen lassen? Er wird immer wuetender ueber all dass, dass er schon wieder in dieser Situation ist und nichts fuer sie tun kann.     „Lauf.“ fluestert er ihr verzeifelt zu, doch Raf fasst ihn an den Arm und schuettelt den Kopf. Mit einer langsamen Bewegung setzt sie ihren Helm ab und laesst ihn zu Boden fallen. Der dumpfe Aufschlag klingt lauter als die erste Totenglocke.    „Du hast es immer schon gewust, oder?“ Fragt sie den Daeler, der amusiert mit Ihr flunkert.    „Niemals - doch wenn es genau bedacht, solltest Du jetzt lieber geben auf Arachniden acht. Balsar schuldet noch einen Preis, und dieser hier ist besonders heiß.“       Der Daeler leckt ueber seine rissigen Lippen. Gelbe, faulige Zaehne blitzen auf und fixieren Raf. Ihre Augen werden groß, als Arroc sich mit drei Arachniden ein Stueck hinter dem Dealer langsam erheben und auf sie zugehen. Jim will sich schon schuetzend vor sie stellen, als der Dealer ihn nur mit seinen Gedanken gegen die Wand drueckt. Wo zum Teufel waren die? fragt sich Jim.     „Du mieser kleiner ... !“ Zu mehr beschimpfungen kommt Raf nicht. Mit einem einzigen Kopfzucken hat sie der Dealer bewegungsunfaehig gemacht und leckt gierig seine Lippen in der Hoffnung, dass sie hier an Ort und Stelle verspeißt wird.  Jim unterdrueckt den Impuls, ihr zu helfen und versucht ruhig zu bleiben. So klange er sich bewegen kann, haben sie noch eine Chance. Er bekommt das Ungute Gefuehl, dass alles hier eine einzige Falle ist, nicht nur fuer sie, sondern auch fuer. Eileb? Ich muss ihn ... Jim stoehnt auf und fasst sich an seine Schlaefen, als ein Schmerz seinen Geist durchzuckt und das Lachen des Dealers in seinem Kopf droehnt. Mit Schmerzverzerrtem Gesicht schaut er direkt in die Fratze des Grauens, dass ihn lauernd angrinst.    „Was dachtest Du denn, was das hier ist, Dass Dein Freund sich einfach so verpisst? Mich um meinen Lohn betruegt und den Arachniden um ihren Preis beluegt?"        Jim schielt in seiner Panik zu Raf. Sie ist immer noch auf die naeher kommenden Arachniden Fixiert, ihr Gesicht eine einzige Maske der nackten Panik. Sie versucht sich zu wehren, aber mehr als ein klaegliches Zittern ihrer Haende gelingt nicht. Jim kaempft gegen den pochenden Schmerz in seinem Kopf und zwingt sich, sich wieder aufzurichten und den Clown direkt anzusehen. Es erfordert all seine Willenskraft, dagegen anzukommen. Sein Mund oeffent sich zu einem Wutschrei und schwer keuchend schafft er es langsam, sich aufzurichten. Sein Gesicht ist schweinaß, Speichel tropft aus seinem Mundwinkel. Wuetend, fast schon hasserfuellt, stiert er den Clown ins Gesicht - statt den Dealer anzusprechen, richtet er seine Worte auf einen verbluefften Arroc, der kurz zoegert und stehen bleibt.    „Wie hat er es geschafft? Wie hat er Dich reingelegt?“ Jim ist lanegst klar, dass das hier eine Show des Dealers ist und alle, einschließlich den Arachniden genau das tun, was der Dealer will. Jim hat keine Ahnung, woher er das weiß, aber ihm ist nicht entgangen, dass der Dealer den Gegenstand in seiner Hand seit er und Raf hier aufgetaucht sind mit Argusaugen huetet. Eileb hat es ihm nicht gesagt, weil der Dealer sonst das Wissen in seinem Kopf entdeckt haette.    „Dzsuu  schleinerrrr WIssscht! Niemands Arrroc betzruegt!“ Er geht weiter auf Raf zu, die hilflos ihr Unheil ansehen muss. Ihr Mund oeffent sich, aber nicht mal ein Schrei entfaehrt ihren Lippen.    Der Daeler klatscht mit seiner Faust in die freie Hand. Irrt sich Jim, oder ist da ein wenig Bewunderung erkennbar? Der Schmerz in seinem Kopf laesst ein wenig nach und der Daeler macht eine auffordernde Geste.   „Schlaues Buerschen, der Du bist. Doch genauso dumm wie Eileb`s List. Toerricht von ihm, mich aus seinem Spiel auszuschließen, deswegen werde ich es ihm richtig vermiesen. Laengst in seinem Geist er ist verirrt, jegliche Kontrolle auf und davon geschwirrt.  Niemand hier ist mehr erstarrt, bis auf Dich, weil Eileb regelrecht Deiner vernarrt.“      Jim kann das gehoerte kaum glauben. Er schielt zu Raf, sieht ihre nackte Angst in den Augen. Alles hier war wieder ein Spiel des Daelers, alles. Aber weiß Eileb es auch? Er kramt in seinen Gedanken. Fieberhaft sucht er nach der Antwort, die Eileb ihm vor einer Ewigkeit in seinem Geist gesagt hat. Gesagt, was er tun soll, wenn...?     „ ... Du wirst es wissen, wenn es soweit ist. Glaube an dein Licht!"    Arroc bleibt genau vor Raf stehen, groß und maechtig ragt er vor ihr auf. Sein seltsamer Pelzkragen bebt. Er stinkt nach Tod und irgend einem widerlichen Gestank, den Jim nicht einordnen kann. Mitleidig sieht er Raf an, ihr Blick ein einziger Ausdruck des Grauens, wehrlos dem schrecklichsten Volk der SpielWelt ausgeliefert. Die anderen Arachniden naehern sich Jim.     „Duuu bisszzzt nnurrrrr Futterrrrrrrddassszzzz, dassszzzz Lisszccht issst, wwwasszzzz wwirrrrrrr wolllennnn. Deeenk daranzssss Dealerrr!“     Jim schielt zu dem Clown, der sich wieder dem Becken zugewandt hat und mit dem Ruecken zu ihnen steht, das Ding in seiner Hand erhoben. Entsetzt sieht er, wie Arrocs Pelzkragen aufklafft und zwei monstroese Hauer darunter zum Vorschein kommen. Raf entweicht ein flehentlich unterdruecker Schrei, als der Kiefer des Arachniden sich langsam ihrem Gesicht naehert.     Jim nimmt alles fast zeitlupenartig war. Seine Augen huschen immer hektischer zwischen Arroc, Raf und dem uninteressierten Dealer hin und her, der fast schon erstarrt am Becken ausharrt, als ob er ... wartet? Aber worauf? Arroc wird jeden Moment Raf auffressen und der Abschaum der SpielWelt sieht bei diesem Grauenspektakel nicht zu? Welches Spiel spielt er wirklich? Jims Gedanken rasen.     Die anderen drei Arachniden sind fast bei ihm selbst angelangt, doch Jim interessiert sich nur noch fuer den Clown. Irgendetwas stimmt hier nicht. Er hat diese vier Suedlaender hier her gefuehrt, warum? Nur wegen ihn und Raf? Als Preis, als Futter? Damit sie alle enden wie alle anderen - als abgenagte Knochen irgendwo in den Canyons und der Kristall seelenruhig zerstoert wird? Jim spuehrt ein Ungleichgewicht, eine feine Disharmonie, die er sehr selten erlebt. Nein, das ist nicht der Grund. Eileb will die Arachniden vertreiben mit Licht, die Arachniden es verhindern und dafuer hoffen sie auf den Daeler. Aber was will er? Jim hat genug ueber ihn gehoert und selbst erlebt, dass dem Clown nicht zu trauen ist.     Er ist so auf diesen Zwerg fixiert und die stille Hoffnung auf ein Wunder, dass er alles ausblendet und eine Antwort sucht. Nur am Rande nimmt er wahr, wie Arroc langsam seine Hauer senkt, wie sie wimmert und innerlich stirbt.
Rand
Spielweltv3-Jim-Dealer1
Rand
Spielweltv3-Jim-Traum
Aszim-Titel-Karte-Link
Akka-Titel-Karte-Link
Raf-Titel-Karte-Link
Rand
Spielweltv3-Jim-Traum1
Bloglink
Bloglink
Bloglink
Bloglink
v3
   Jim und Raf sind dem Dealer und dem Schatten durch ein Labyrinth an Gaengen gefolgt. Immer weiter zum obersten Zentrum von Aknom hinein. Aus der Ferne hoeren sie seltsame Laute, tierartig durch die Gaenge hallen, die immer leiser werden. Die Arachnidenarmee. Jim und Raf befinden sich auf der obersten Ebene, die Arachniden eine Ebene tieferm sie werden hier keinen von denen begegnen - hofft er zumindest. Die Flure schlaengeln sich vor ihnen wie in einem Labyrinth entlang. Kein Gang verlaeuft gerade, endlos langgezogen endeten sie manchmal in einer kleinen Kammer, die von Geroell und Schuett vollkommen zerstoert ist. Manchmal laufen sie auch in eine Sackgasse, die sich dann als Bewegungspunkt entpupt. Als es vor ihnen ploetzlich hell wird bleiben sie stehen. Die Decke ist hier eingestuerzt, ragt schraeg vor ihnen auf. Durch die Oeffnung koennen sie den Kemelom ueber sich sehen in seinen schoensten Farben. Jim ueberlegt nicht lange und klettert auf der schraegen Platzform nach oben.    „Jim, was ... warte verdammt!“ Fluchend klettert ihm Raf hinter her. Etwas schwerfaelliger wie der Junge in ihrer schweren Soldatenkleidung und Bewaffnung. Oben angelangt bleibt sie schwer atmend neben Jim stheen und schaut sich um. Sie stehen mitten auf dem Visiossee auf der Rosette, dessen feine filigrane Verstrebungen sich wie Wege vor ihnen oeffnen. Jetzt versteht Jim, wo sie sich die ganze Zeit befinden.    „Ich habe es die ganze Zeit vermutet.“    „Was?“ Raf ist zu sehr auf die Umgebung und Feinde bedacht, um hier locker zu plaudern.    „Dass wir uns in der Rosette befinden.“    „Aha. Komm jetzt, bevor ... .“    „Da, sieh mal. Das Wasser laeuft nicht in die zerstoerten Gaenge hinab. Es ... bleibt stehen, genau, wie in Arjen.“ Raf folgt durch die roten Linsen ihres Helmes seinem Arm. Die Stadt muss sehr alt sein, viel aelter, als sie vermutet haben. Ob das Reich weiß, was es hier anrichtet?    „Komm jetzt weiter.“ sagt sie und schiebt Jim wieder die schraege hinab in den Gang.                                Jim bewegt sich mit absoluter Sicherheit durch dieses Labyrinth und fuehrt sie beide immer weiter ins Zentrum der Rosette, was Raf die ganze Zeit schon irritiert. Die Gaenge werden kuerzer und verwinkelter. Im Grunde unmoeglich fuer Jim, sich hier zurecht zu finden - ohne Hilfe. Er war noch nie vorher in der Stadt. Sie erahnt langsam, was hier vor sich geht, packt den Jungen am Arm und zieht ihn zurueck.    „Spricht er mit Dir?“ Jim`s Augen werden groß, er fuehlt sich ertappt, senkt den Blick und nuschelt ein ja in den Boden.    „Verdammt Jim. Warum sagst Du mir das erst jetzt? Er hoert Dich, mich, uns?“ Jim nickt mit großen Augen. „Er sagt mir den Weg. Aber ... „    „Was aber?“ fordert Raf schaefer, als sie beabsichtigt hat.    „Es ist nicht wie sprechen ... . Also nicht so, wie wir beide jetzt. Ich ... weiß einfach, wo ich lang laufen muss. So ... intuitiv.“    „Du kannst also nicht mit ihm sprechen?“    „Nein. Er kommt zu mir, wie er will und wenn ich hier ... Schwierigkeiten habe.“ Jim kann ihr ansehen, dass sie nicht weiß, was sie damit anfangen soll. Aber er wurde das Gefuehl nicht los, dass Eileb irgend etwas mit ihr macht. Er leckt sich die Lippen und hofft auf das Beste.    „Schoen, geh weiter. Aber wir muessen aufpassen. Der Daeler kann hier irgendwo sein.“ Jim nickt und eilt weiter. Seine Haende zittern und er schwitzt. Im Grunde will er nicht hier sein und merkt jetzt immer mehr, wie viel Angst er vor dem Daeler dennoch hat. Ob Eileb dafuer gesorgt hat, dass Raf deswegen bei ihm ist? Er hatte keine Ahnung, was der Dealer vorhat und hat allein keine Chance. Zu seinem Bedauern ist dieser Schmierentyp der Einzige, der ihn zu Ursidae bringen kann - zumindest hat ihm das alles Eileb gesagt und Jim vertraut diesem Licht.    Waehrend er rennt, geht Jim nochmal alles durch, was Eileb ihm in seinem Geist gesagt hat. Obwohl alles fuer ihn wie in einem Traum statt gefunden hat, kann er sich an fast jedes Wort erinnern - nur an eines nicht. Was er gegen den Dealer unternehmen soll, sollte er ihn begegnen? Eileb hat es ihm gesagt, daran erinnert er sich absolut. Aber nicht mehr, was es war. Und das macht ihm nicht nur sorgen, sondern laesst seine Haende inzwischen zittern, wenn er sie nicht zu Faeusten ballt um es vor Raf zu verbergen.    „ ... Du wirst es wissen, wenn es soweit ist. Glaube an dein Licht!“ Toll, an sein Licht glauben. Er, der als einziger ein graues Lebenslicht hat. Nicht kraftvoll und leuchtend, wie das Feuer von Artifice oder lebendig, wie Curas Doppelschlange. Selbst Ursidae hat ein schoenes Licht gehabt, aber er? Einen grauen Schein. Nichts halbes und nichts Ganzes. Niemand bewundert ihn fuer sein schwaechliches glimmen, alle schicken ihn nur herum. Wie soll dieses graue Leichten ihm helfen?    Jim versucht seine Gedanken zu ordnen, waehrend er den Weg durch die leeren Gaenge zu den Architektenkammern im Zentrum mit zielsicherer Praezission geht. Ihm bleibt nicht viel Zeit. Eileb wird vermutlich bereits unterwegs oder schon hier sein. Er allein gegen tausende Arachniden aus dem dunklen Reich. Jim glaubt nicht, dass ein Mann das schaffen kann - auch wenn er das Licht in Person ist. Er wird geradewegs in eine Falle laufen und dann wimmelt es hier vor ...? Jim bleibt abrupt stehen. Starrt ins Leere. Raf hat nicht geschalten und knallt gegen ihn. Bevor er faellt, packt sie ihn reflexartig am Hemd und haelt Jim aufrecht.    „Was ist los Jim?“     Er nimmt sie gar nicht wahr. „Was zum Viejenver mache ich hier eigentlich?“ Ich hoere mir das Geschwaetz eines Mythos an und mache den selben Fehler erneut, mich in die Haende des Dealers begeben. Die Arachniden werden Aknom zerstoeren und das Reich hat gesiegt, weil die Traeume nicht zurueck kehren koennen. Und niemand in der Spielwelt bekommt etwas mit. Alle sind bereits Sklaven der Dunkelheit und die Welt wird in Angst und Chaos untergehen. Und ich? Ich will meinem Kapitain hinterher? Ich, das kleine Licht, der kleine Schiffsjunge, den alle, wie ein Kind behandeln? Wer bin ich den eigentlich?“    „Jim, hoer auf damit!“ Raf hat ihren Helm abgenommen und schweigend zugehoert. Das alles ist eine Wahrheit von der sie bisher keine Ahnung hat und sie erschreckt. Aber sie laesst es sich kaum anmerken, bleibt die taffe Soldatin und fasst Jim an den Arm. Der Dealer hat ihm die Scheiße rausgepruegelt und jetzt rennt er blind in sein Verderben... . „Jim. Hoer bitte auf. Wir keonnen jetzt keine Greifer ...!“     Mit einem lauten Geistesblitz in seinem Verstand wird es um Jim schlagartig dunkel. Sein Herz rast und er bekommt nackte Angst. Nicht schon wieder. Jim will weg, er wappnet sich schon vor dem Dealer, dreht sich um ... und steht ploetzlich vor seinem eigenen Herzlicht in zartem grau. Jim ist perplex und bleibt erstarrt stehen. Schwer atmend betrachtet er das schwebende Licht vor sich - ein wenig misstrauisch. Unsicher schaut er sich um, aber es ist Stockdunkel um ihn.    „Bist Du ich?“ Fragt er zaghaft.     „Ja, ich bin Du.“ Jim fragt sich die ganze Zeit, wo es bisher in seinem Leben gewesen ist. Eileb hat es ihm in seinem Geist gezeigt. Aber er hat niemals zuvor selbst eins erzeugt.    „Wie habe ich Dich erschaffen.“ Ich bin immer da, nur siehst Du mich nicht. Erst, wenn Dein Geist sich sorgenvoll verdunkelt, kann ich auftauchen.    Verdunkelt! Jim erschrickt. „Wir muessen hier weg, bevor die Greifer Raf ... .“ Dann wird es wieder hell um ihn. Vewirrt und voller Angst blickt er sich im Flur um ohne etwas wahr zu nehmen.    „Das kann nicht war sein. Das kann nicht ich gewesen sein? Das kann ich nicht!“  Jim ist weiß wie die Wand und unsicher, ob er sich freuen oder noch mehr Angst haben soll. Es dauert eine Ewigkeit, ehe er bemerkt, wie jemand ihn grob Schuettelt und Ohrfeigen gibt. Schwach wehrt er den Angriff ab, kneift seine Augen fest zusammen bis er Sterne sieht, dann oeffnet er sie und sieht sich unsicher um. Erst jetzt realisiert er, dass Raf ihn die ganze versucht hat, wach zu bekommen. Zwei sorgenvolle Augen fixieren ihn, suchen Antworten in den seinen, die nicht da sind.    „Jim, wie hast Du ... wie hast Du das gemacht?“  Er blinzelt die Benommenheit weg und faehrt sich ueber das Gesicht. „Was gemacht?“ Sein Blick faellt auf den Boden. Um sie herum sind lauter zuckende Greifer, die aufbrechen und zu Lichtern werden. Zu viele Greifer, der ganze Flur ist mit Ihnen uebersaeht. „Oh... !“ ist alles, was er hervor bringt, ehe ihn der Anblick ueberwaeltigt. Raf schuettelt ihn erneut.     „Hey, wach bleiben.“ Sie fixiert sein Gesicht, starrt ihm tief in die Augen. „Jim? Wir waeren fast in die Haende des Reiches gefallen, Du laesst eine Armee Greifer einfach so vor mir platzen und zu Boden fallen und sagst mir - Oh!“    Jim kommt endlich vollends zu sich und begreift, was da eben geschehen ist. Er schlaegt Rafs Hand weg und damit auch den Vorfall. „Ja, Oh. Ich war das nicht, das war der Inghros. Und jetzt komm. Der Dealer hat dort vorne etwas schlimmes vor und wir muessen da sein, ehe er es tun kann!“    Rafs Pupillen schießen hin und her. Ihre Bernsteinfarbene Iris strahlt. Jims Knie drohen fast nachzugeben bei dem Anblick. Entschlossen loest er sich von ihr und rennt los. „Was? Jim! Verdammt!“ Fluchend stuelpt sie ihren Helm ueber und eilt ihm hinterher, weiter durch die immer schmaeler werdenen Gaenge einem ihr unbekannten Ziel entgegen. Jim spuehrt, dass es ihr schwer faellt, keine Kontrolle zu haben und auf ihn angewiesen zu sein und das gefaellt ihm. Bei dem Gedanken muss er sogar schmunzeln - endlich kann er jemanden Kommandieren. Nach unzaehligen weiteren Abzweigungen in das Herz von Aknom hinein bleibt Jim ploetzlich stehen und haelt den Finger an die Lippen. Raf bleibt alamiert stehen und zieht ihre Waffe. Vor ihnen im halbdunkeln ist der verraeterrische Fingerabdruck des Dealers am Boden sichtbar. Zu Jims und Rafs verblueffung zuckt er am Boden auf und ab, fast, wie der Schwanz einer Katze, die vor der Maus sitzt und weiß, die Beute kann nicht mehr entkommen. Ihm wird schlagartig mulmig und Raf muss ihm kurz gegen die Wand druecken, damit er nicht umkippt.   "Ein Ziel, mein Deal."      Hallt die kraechzige Stimme an ihnen vorbei und verliert sich irgendwo in dem Gewirr aus Fluren. Jim erschaudert. Oh mein Traeumer, wer ist da mit ihm drin? Er haelt den Atem an, lauscht konzentreirt, aber er kann niemanden sonst reden hoeren.   "Zu retten, alle, die hier verblieben  Und zu bringen ihn raus, zu den Himmelsdieben."
   Jim ist kurz davor, seiner Angst nachzugeben. Er ueberlegt fieberhaft, was der Dealer vor hat. Wieder und wieder kreist ein Satz in seinem Geist:    „ ... Du wirst es wissen, wenn es soweit ist. Glaube an dein Licht!“ Dann endlich versteht er alles.     „Raf, schließ Deine Augen! Sofort!“ Bruellt er noch, als das gleißende weiße Licht in die Kammer dringt. Immer noch nimmt er alles zeitlupenartig war. Das weiße Hell, dass Menos fuer Menos in die Kammer fließt, Raf, die neben ihn die Augen schließt und wimmert, die Arachniden, die hasserfuellt zischend und fauchend zurueck weichen. Am meisten nimmt er den Dealer war, der angefangen hat, zu summen. Langsam oeffnet sich seine Hand und laesst etwas winziges in das Becken fallen. Er kann nicht genau erkennen, was es ist, er sieht nur ein kleines Licht, das groeßer wird. Dann endlich schließt er seine Augen und wirft sich auf Raf. Es geschieht instiktiv, ehe er es bemerkt, dass er sich bewegen kann.     Er spuehrt Raf unter sich wimmern und bruellt immer wieder, dass sie ihre Haende vor ihre Augen halten soll, waehrend er seine immer wieder vor dem gleißenden Licht abschirmt und irgendwie versucht, den Daeler im Auge behaelt. Der Boden beginnt langsam zu beben, Brocken rieseln von der Decke herab. Die Energie des Lichts ist fuer die angeschlangene Stadt zu viel. Endlich erwacht Raf aus ihrer Angst und will Jim zum Ausgang zerren, doch er wehrt ab.    „Los, wir muessen hier raus, Jim. Die Stadt wird endgueltig einstuerzen.“    „Nein, ich muss wissen, was er vorhat!“ Raf kann nicht glauben, was Jim da sagt. „Der da hat vor dich zu foltern und zu toeten, genauso, wie beim letzten Mal. Also komm jetzt endlich Jim.“    „Versteh doch, ich muss es wissen. Alles war bisher sein Spiel, aber warum?“ Jim sieht, wie der Dealer am Becken steht, inmitten des Strahlen, als ob es das natuerlichste der Welt ist, voll und ganz auf das Becken konzentriert und das, was darin vor sich geht. Jim ueberlegt nicht mehr lange. Er reißt sich los und geht naeher an das Becken heran, staendig die Hand vor Augen. Er bleibt moeglichst weit weg von dem Zwerg, innerlich auf das Schlimmste gefaßt. Aber der Dealer laechelt nur irre, als er ihn neben sich sieht. Raf flucht und geht ihm mit vorgehaltenen Haenden hinterher, in der Hoffnung die Brocken moegen woanders von der Decke krachen.     Am Becken kann sie ihren Augen kaum trauen. Das ganze Becken ist ein einziger Nebel in dem Lichtblitze tanzen und funkeln.   „Wunderschoen, so wunderschoen. Ja, so wird es sicher gehen.“      Erschrocken schielt Jim einen Moment zu Raf. So haben sie das Monster noch nie erlebt. Er ist fast wie ein kleines Kind vergnuegt, klatscht in die Haende und lacht.  Das Beben in Aknom nimmt bedrohlich zu, der ganze Boden vibriert, immer kracht irgendwo etwas herab.     Dann ertoent eine wunderschoene Melodie in der Halle. DIe Becken beginnen zu vibrieren und zu schwingen, es ist, als ob sich die Toene aus ihnen erheben und in der Halle zu einer Synphonie zusammen finden. Jim schaut zu Raf, das vollkommen gebannt lauscht und dann schmerzhaft das Gesicht verzieht. Mehrere Toene aus den hinteren Becken klingen unrund und vollkommen aus dem Takt.      Ein tiefes Beben durch die ganze Stadt, dass ganz Aknom erneut in seinen Grundfesten erschuettert, gefolgt von einem ohrenbetaeubenden Krachen und das klirren, tausender Scherben hallt durch die Gaenge. Jim und Raf wird von einer Druckwelle aus Splittern gegen die Becken geworfen. Benommen bleiben sie liegen waerend um sie die Truemmer herab segeln. Den Daeler beeindruckt das nicht. Er steht felsenfest und uninteressiert wie ein Fels, das Gsicht vollkommen gebannt und fiebrig glaenzend.  Dann wird es schlagartig dunkel und der Spuk ist vorbei. Stille umfaengt sie, nur unterbrochen von einem irren lachen. Das Licht war zuvor so hell und intensiv, dass sich die Augen von Jim erst wieder neu gewoehnen muessen. Im ersten Moment sehen sie nichts außer Dunkelheit und grauen Schein. Vorsichtig tastet sich Jim ab und lauscht einen Moment in sich hinein. Nein, ihm schmerzt der Ruecken ein wenig von dem Aufprall, aber er fuehlt sich in Ordnung. Langsam dreht er sich um und sucht Raf.     Seine Augen beginnen nach und nach leichte Konturen wahr zu nehmen. Jim ueberlegt einen einen Moment, was da eben geschehen war, woher die Druckwelle kam und die Splitter. Dann erfaßte er in seinem Verstand das ganze Ausmaß - der Kristall ist zersplittert und Aknom wurde schlagartig Dunkel. Das spaerliche Licht, dass er noch wahrnehmen konnte, kam von den Felsen. Er hatte keine Ahnung, wie lange der Fels das Restlicht abstrahlen wuerde, oder ob es der Fels selbst war, der schwach leuchtete. Er entdeckte immer mehr Konturen, und dann sah er sie ein Stueck weit von sich auf den Boden.    „Raf? Ist Dir was passiert?“ Er rutscht zu ihr an den Beckenreand, ruettelte sie am Arm, doch sie ruehrt sich nicht. „Raf? Was ist mit Dir? Komm schon, wach auf!“ Vorsichtig stricht er ihr ueber das Gesicht, fuehlte ihre Stirn. Sie war warm. Jim hatte keine Ahnung, was er tun soll, kurzentschlossen beugt er sich ganz nah ueber ihr gesicht und lauscht. Er spuert einen feinen Lufthauch an seiner Wange, also atmet sie. Wieder schuettelte er sie am Arm, doch Raf wachte nicht auf. Er wandte sich an den Daeler.    „Kan... kannst Du ihr helfen?“ fragt er aengstlich, weil er weiß, was das bedeutet. Ein Deal mit dem Monster. Ihm ist das im Moment egal, er will nicht, dass ihr etwas geschieht, weil sie seinedwegen in diesem Chaos gelandet ist. Zu Jims erstaunen, wuerdigte der Dealer ihn keines Blickes, als er spricht.   „Dummer Junge, Dummer Junge, weiß so gar nichts von dieser Welt. Ist nur laestig fuer es, was die Macht behaelt.“      Jim schuettelt mehrmals den Kopf und versteht gar nichts mehr. Er hat sich eben dem Daeler angeboten und wird von ihm abgelehnt?    „Bitte, hilf ihr! Du kannst alles haben!“ versucht er es erneut. Wieder reagiert der Dealer nicht.   „Es ist verdammt nervig, aber wenn es dann still. Sie wird schon wieder, wenn sie will.“      Jim will schon erneut sprechen, da merkt er, dass er vom Bewusstsein des Dealers brutal hoch gehoben und an das Becken gedrueckt wird. Er wird von jetzt an schweigen, verspricht er im Geist hoch und heilig, vollkommen verunsichert, was hier geschieht. Wieso will er keinen Dael von ihm haben? Und wieso foltert er ihn nicht erneut im Geiste.  Jim merkt, wie der Daeler von ihm ablaesst und nur noch fasziniert das Becken betrachtet. Er hat das Monster noch niemals so erlebt, so vollkommen gefesselt. Er will undbedingt wissen, was das ist. Still und mit einem seltsamen Gefuehl betrachtet er den Rauch in dem Becken. Lange Zeit geschieht nichts, dann blitzen Lichter darin auf. Als der Dealer das bemerkt, jauchzt er verzueckt und klatscht in seine Haende. Jim wirft einen kurzen Blick auf Raf, die immer noch bewusstlos los. In dem Becken blitzt es immer wieder hell in der Mitte auf. Feine weiße Aederchen bilden sich, werden laenger und laenger wie feine Wurzeln eines Pilzgeflechts. Sie vermehren sich, bis sie an den Beckenrand reichen. Das ganze Gebilde beginnt zu pulsieren, kleine Lichtblitze schießen aus der Mitte durch die Adern, pumpen Energie hindurch, Leben, das bald schon antwortet. In der Mitte dehnt sich ein durchsichtiger Wassertropfen aus, darin ein hauchzarter Strang, der pulsiert und aufleuchtet, wie ein Herzschlag. Jim ist vollkommen fasziniert, er kann den Blick gar nicht mehr abwenden.                                             So etwas vollkommen Reines und Schoenes hat er noch nie gesehen. Die Intensitaet nimmt zu, der Strang in dem Wassertropfen, der auf zwei Menos angewachsen ist, verdichtet sich. Schneller und Schneller pulsiert er bis eine kleine Lichtkugeln am unteren Ende aufstrahlt, sich in dem Tropfen ausdehnt, heller und strahlender, bis Jim die Augen abwendet.     Sein Herz haemmert in seinr Brust vor aufregung ... doch halt. Es ist nicht sein Herzschlag, der ihm in den Ohren rauscht. Jim schaut erneut auf den Tropfen, der zu einer durchsichtigen Wasserblase angewachsen ist, das Licht beginnt langsam schwaecher zu werden und gibt den Blick frei auf das, was sich in der Blase gebildet hat. Erschrocken erkennt Jim darin einen Saeugling liegen, in Licht gebadet.    „Was zum Viejenver...?“ entfaehrt es seinen Lippen.   „Helfen kann der Dir vielleicht, doch diesem Wicht ... wird es nicht leicht.“      Der Dealer, hat das Schauspiel vollkommen gebannt verfolgt und sich keine Sekunde abgewendet, als er diese Worte sprach - in normalen Tonfall. Jim ist diese ganze Situation einerseits ein Wunder, andererseits erlebt er den Dealer auf eine intime Weise, von der Jim noch nicht weiß, ob es ihm spaeter nicht schaden wird. Er will schon fragen, was die Worte bedeutetn, und kann sich gerade noch auf die Lippen beißen - besser nicht.     Jim wendet den Blick vom Dealer ab und ist erschrocken, wie groß der Strang inzwischen geworden ist. Armdick ragt er weit in die Halle hinauf und endet in einen ...  ... riesengroßen Schirmflieger!    Jim muss den Kopf in den Nacken legen, um das riesige Ding, das ueber ihm schwebt, erfassen zu koennen. Der Schirmflieger ist nur noch mit dem Strang an der Blase verbunden. Sanft schwingt er leicht hin und her, so als ob er breit ist, zu starten. Entsetzt sieht er den Dealer an. Was ist das fuer ein Ding hier? So werden doch keine Tawo`s geboren?    „Dummer Junge, dumm wie Stroh. Zweifelhaft, wie Du wirst Deines Lebens froh. Aus Traumsamen einst die Wächter waren geboren, wegen Dummheit sind heute alle verloren.“      Jim versteht nicht, was der Dealer sagt. Doch bei dem Wort Waechter wird er hellhoerig. Er hat das Wort auf der Laisviejeda schon erwaehnt. Jim zoegert, doch er wagt es. Wer weiß, wann er noch einmal ungestraft dem Daeler auf diese Weise begegnen kann.     „Ist Ursidae ein Waechter?“ fragt er den Zwerg.    „Das musst schon selbst heraus finden, bevor die Samenflieger schwinden.“      Jim erstarrt. Der Daeler hat ihm den Satz in seiner fipsigen, grausamen Stimmen gesagt, boese funkelt er den Jungen an. Ehe Jim reagieren kann, ist er erneut in den Henden des Dealers gefangen. Er merkt, dass er sich nicht mehr bewegen kann. Muehelos verfrachtet ihn der Dealer mit einem Blick kurzerhand an den Strang des Schirmfliegers und bindet ihn dort mit feinen Adern fest. Jim versucht mit aller Kraft sich zu wehren. Er dreht den Oberkoerper, um die Haende freizubekommen, doch er hat keine Chance. Er ist dick eingepackt und haengt hilflos an dem Samen. Verzweifelt wirft er einen Blick auf Raf, die immer noch bewusstlos auf dem Boden liegt.    „Was hast Du mit mir vor? Was soll das?“      Der Dealer ignoriert ihn. Ein Licht streift Jim`s Gesicht, als er den Kopf hebt, sieht er, dass eine Glasscheibe der Rosette sich geoeffnet hat. Zu seiner Verwunderung bleibt die Wassermasse des See`s aus. Jim haette dort oben am See, als er durch das zerstoerte Teilstueck mit Raf hinauf geklettert ist, schwoeren koennen, dass alles mit Wasser bedeckt war? Alles nur eine Taeuschung. Als er hinab schaut auf den Dealer, begenet ihm ein eiskalter und irrer Blick eines Wahnsinnigen. In seiner Hand ein leuchtender Gegenstand - eine Scherbe Laisviej. Der Dealer leckt sich die Lippen und haelt das Glas an das untere Ende des Strangs, der in die Blase muendet. Er wird doch wohl nicht ...?    Mit einem lauten Platschen zerreißt die Blase und das ganze Wasser ergießt sich in das Becken, waehrend Jim mit einem Ruck von dem Schirmflieger nach oben mitgerißen wird. Erschrocken strampelt er einen Moment in der Luft, weil er das Gefuehl hat zu fallen,  doch der Strang, am der er verschnuert ist, haelt ihn fest. Langsam steigt der Schirm hoeher der Oeffnung entgegen. Panisch blickt er nach unten auf Raf, die immer noch am Boden liegt.     Er fixiert den Dealer. „Was tust Du mit ihr?“, bruellt er. Ein grausiges Schweigen. Der Dealer legt den rehten Zeigefinger erst an seine Blutverschmierten Lippen, und haelt dann die Hand an sein Ohr. Er lauscht gebannt. Jim versteht nicht und wartet.  Da hoert er einen lauten Schrei durch die Halle erklingen. Der Dealer haelt sich die Hand vor den Mund, dann stapft er schnell auf und wedelt mit den Armen. Freudig greift er in das Backen und haelt einen Saeugling an den Fueßen hoch. Er grinst hinauf zu Jim und ist dann von einem Moment auf den andern Verschwunden.    Jim zappelt an den Strang, aber er kommt nicht frei. Der Schirm steigt immer hoeher der Oeffnung entgegen. Der Dealer hat ihn wieder ausgetrickst und er hat ein ungutes Gefuhel, wenn er hilflos hinab schaut in die Schatten am Boden.     „Raf, Raf, wach endlich auf! Raf! Du musst hier raus! Raf! Verdammt!“ Wieder geht ein Ruck durch Jim, als der Schirm die Oeffnung erreicht hat und oben von einem Wind erfaßt und ein Stueck hochgerissen wird, ehe er sanft weiter steigt. Jim blickt sich in alle Himmelsrichtungen um und kann es kaum glauben. Der Dealer steht an einem Steg ganz entspannt, den Saeugling wie ein Insekt weit von sich gestreckt, waehrend neben ihn der Dunkle Schatten kauert. Eben greift das finstere Boese nach dem Kind, dem ein qualvoller und aengstlicher Schrei entweicht und sich an dem Felswaenden des Kessels bricht. Dann erstickt der Schrei, als der Schatten mit dem Kind verschwindet.  Mit einem boshaften und breiten Grinsen im Gesicht dreht sich der Daeler zu Jim um und winkt ihm zum Abschied. Jim fuehlt ein letztes Mal einen stechenden Schmerz in seiner Stirn, als der Dealer in seinen Verstand eindringt und Worte spricht, die Jim nicht versteht. Er haelt etwas kleines in seiner rechten Hand und streckt den Arm aus.  „Dimar damalvar Salamat“       Im ersten Moment geschieht nichts. Dann beginnt das Kleinod in der Hand des Dealers zu Leuchten und zu strahlen. Heller und Heller schwillt es zu einer Lichtkugel an, dehnt sich aus und flutet den gesamten Kessel. Das Licht schmerzt ihn in den Augen. Jim wendet einen Moment den Blick ab und wartet, bis es vorbei. Als er dann hinab schaut, auf den Kessel ist alles verschwunden - die Steinrosette, der Dealer und ganz Aknom. Da ist nur noch Fels, als waere nie ertwas gewesen.    „NEIN! RAF, EILEB!“  Er bruellt, strampelt und windet sich, versucht los zu kommen von dem Strang, doch vergeblich.    „Du Scheißkerl, Du verdammter Haufen Wuestendreckfresser. Wenn ich wieder komme, dann bist Du der Jenige, der endlich leidet!“    Jim schnauft schwer, fuehlt tiefen Hass und eine Wut, etwas zu zertruemmern. Gut, dass er sich nicht ruehren kann, sonst wuerde er den Schrim attakieren. Er schwoert sich, alles zu lernen, um den Dealer zu besiegen - aber vorher wird er leiden, genauso schrecklich, wie alle seine Opfer. Der Schirmflieger steigt hoeher und gleitet hinaus auf`s Weltenmeer und nimmt Jim mit, irgendwo ins Unbekannte.